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Starker Stand von Forschung und Entwicklung an der Fachhochschule Jena

22.06.2005 - (idw) Fachhochschule Jena

Bei der heutigen Pressekonferenz in der Fachhochschule Jena stellte der Prorektor für Forschung und Hochschulentwicklung, Prof. Dr. Peter Dittrich, den Stand von Forschung und Entwicklung der Fachhochschule Jena vor.

Sieben "Felder von Forschung und Entwicklung" bilden die fachlichen Schwerpunkte:

Lebenswissenschaften / Life Sciences
- Medizintechnik - Neue diagnostische und therapeutische Verfahren
- Pflege
- Pharma-Biotechnologie
- Augenoptik
- Umwelttechnik - Umweltverträglichkeit

Präzisionsmechanik - Optik
- Angewandte Optik
- Lasermaterialbearbeitung
- Fertigungssteuerung und Qualitätssicherung
- Mechanische Schwingungen und Technische Akustik

Informationsverarbeitung - Simulation
- Simulation mechanischer, elektrischer und thermischer Felder und Systeme
- Simulation betrieblicher Abläufe
- Mikroprozessortechnik und Elektronikdesign
- Elektromagnetische Verträglichkeit
- Multimedia in der Lehre

Automatisierungstechnik - Mechatronik
- Entwurf und Testung mechatronischer Systeme
- Regelungs- und Steuerungstechnik
- Aktorik
- Messtechnik - Sensorik
- Kommunikationstechnik

Werkstoffe und Fertigungstechnik
- Keramik
- Kunststoffe
- Hochtemperaturwerkstoffe
- Verarbeitungsverfahren, Maschinen und Fertigungsautomatisierung

Sozialwissenschaft
- Kinder- und Jugendhilfeforschung
- Soziale Ungleichheit

Gründung und Führung von Unternehmen
- Regionenmarketing
- International Entrepreneurship

Des Weiteren präsentierte Prof. Dr. Dittrich den aktuellen Forschungsbericht 2004 der Fachhochschule und gab einen Überblick über das breite Spektrum und die hohe Qualität der Forschungsprojekte. Der Forschungsbericht zeigt die vorhandene Fachkompetenz der Professorinnen und Professoren sowie ihrer Mitarbeiter und Studierenden im ingenieurtechnisch/naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Der Bericht verweist auch auf wissenschaftliche Veranstaltungen und die Autorenschaft bei wissenschaftlichen Publikationen. Mit ihrem Wissens- und Technologietransfer, einschließlich des Personaltransfers, leistet die FH Jena einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Region.

Insgesamt wurden im Jahr 2004 an der Fachhochschule Jena 1,5 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung eingesetzt und 101 Projekte bearbeitet. Damit konnte an das hohe Niveau des Jahres davor angeknüpft werden. Die FH Jena belegt damit wiederum den Spitzenplatz innerhalb der Thüringer Fachhochschulen. Der größte Anteil der Drittmittel wurde von den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie Wirtschaft und Arbeit eingeworben. An zweiter Stelle stehen, etwa zu gleichen Teilen, die Mittel vom Thüringer Kultusministerium und diejenigen aus industriefinanzierten Projekten.

Die FH Jena unternimmt umfangreiche Aktivitäten, um die Studierenden frühzeitig in Forschung und Entwicklung einzubinden, z.B. durch die gezielte Förderung herausragender Projekte (z.B. 2004 zur Diagnostik von Herzkrankheiten) und die Finanzierung studentischer Forschungsprojekte. Gegenwärtig arbeiten an der FH Jena 11 hervorragende Absolventen in Kooperation mit einer Universität an ihrer Promotion.

Das ServiceZentrum Forschung und Transfer (SZT) der Fachhochschule Jena, in dessen Händen die Redaktion des Forschungsberichtes liegt, ist zentraler Ansprechpartner an der Hochschule für alle Fragen zu Forschung, Entwicklung und Transfer. Es unterstützt externe Interessenten beim Aufbau von Koopera-tionen mit den Professoren, informiert zu Forschung und Entwicklung, zu Arbeitsgebieten und Laborausstattungen an der FH Jena und berät bei der Beantragung von Fördermitteln.

Seit 01.05.2005 hat Dr. Dirk Schlegel die Leitung des ServiceZentrums Forschung und Transfer übernom-men. Dr. Schlegel ist gebürtiger Jenenser. Nach dem Abitur, das er an der Spezialschule Carl Zeiss ablegte, studierte er Chemie an der Universität Leipzig. Im Anschluss an seine Forschungstätigkeit an der UFZ Um-weltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH von 1993 bis 1998 promovierte er an der Universität Leipzig zur Entwicklung spurenanalytischer Methoden zur Bestimmung von Organometallverbindungen in umweltrelevanten Proben. Von 1999 bis 2005 baute Dr. Schlegel das EU-Referenten-Netzwerk Thüringen an der TU Ilmenau auf. Sein Aufgabenspektrum reichte u.a. von der Unterstützung bei der Antragstellung über Vertragsverhandlungen mit den internationalen Kooperationspartnern und der EU-Kommission bis hin zu direktem Engagement im Projektmanagement einzelner Vorhaben. Mit seiner Tätigkeit konnten die internationalen Verflechtungen der TU Ilmenau weiter ausgebaut und der Umfang der aus den EU-Forschungsrahmenprogrammen eingeworbenen Mittel erheblich gesteigert werden.

Der Forschungsbericht 2004 kann kostenfrei im ServiceZentrum Forschung und Transfer angefordert o-der unter http://www.fh-jena.de/Menü Forschung eingesehen werden.


Kontakt:

Fachhochschule Jena
Prorektor für Forschung und Hochschulentwicklung
Prof. Dr.-Ing. Peter Dittrich
Tel. 03641 / 205 103
Fax: 03641 / 205 105
E-Mail: prorektor.forschung@fh-jena.de

ServiceZentrum Forschung und Transfer
Dr. Dirk Schlegel
Tel. 03641 / 205 125
Fax: 03641 / 205 126
E-Mail: transfer@fh-jena.de
Weitere Informationen: http://www.fh-jena.de
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