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Germanistisches Kolloquium zum 80. Geburtstag von Professor Schmidt-Henkel

23.06.2005 - (idw) Universität des Saarlandes

Germanistisches Kolloquium
zum 80. Geburtstag
von Professor Schmidt-Henkel

Die Philosophische Fakultät II - Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften - der Universität des Saarlandes und die Fachrichtung 4.1. Germanistik laden ein zu einem germanistischen Kolloquium zum 80. Geburtstag des emeritierten Universitätsprofessors für Neuere Deutsche Philologie und Literaturwissenschaft Dr. Gerhard Schmidt-Henkel. Die Veranstaltung beginnt am 5. Juli 2005 um 16.15 Uhr im Musiksaal (Gebäude 11.2.) auf dem Saarbrücker Universitätscampus. Nach den Grußworten des Präsidiums (Dr. Hartwig Cremers) und der Fakultät (Prof. Dr. Alberto Gil) bietet Prof. Dr. Anke-Marie Lohmeier unter dem Motto "Die Zeit geht nicht" ein "germanistisches Zwiegespräch", und Prof. Dr. Günther Scholdt erinnert sich an "eine germanistische Wachablösung in Saarbrücken" - Der Neue aus Berlin". Im Zentrum des Festvortrages steht Uwe Johnson. Prof. Dr. Bernd Neumann (Trondheim) porträtiert "Ein(en) Mecklenburger in der Welt. Zu Biographie und Poetik Uwe Johnsons." Prof. Dr. h.c. Ludwig Harig präsentiert seine Fußballsonette "Die Wahrheit ist auf dem Platze". Mit einer "Nachrede" des Jubilars Prof. Dr. Gerhard Schmidt-Henkel endet das von Christoph Mudrich am Piano mit "Musikalischen Mutmaßungen" umrahmte Kolloquium.

Am 9. Juli 1925 in Rostock geboren, studierte Gerhard Schmidt-Henkel an der Universität Greifswald und der Freien Universität Berlin. Nach der Promotion und Habilitation in Berlin wurde er 1969 zum Professor an der Technischen Universität Berlin ernannt und im März 1971 zum ordentlichen Professor an der Freien Universität Berlin berufen. Zum 1. November 1971 übernahm er als Nachfolger Helmut Kreuzers den Saarbrücker Lehrstuhl für Neuere deutsche Philologie und Literaturwissenschaft, den er bis zu seiner Entpflichtung 1993 inne hatte. Darüber hinaus nahm er im Ausland zahlreiche Gastprofessuren wahr. 1978 hat der Jubilar die "Arbeitsstelle für Gustav-Regler-Forschung" an der Universität des Saarlandes begründet, die 1985 in ein "Archiv für die Literaturen der Grenzregionen Saar-Lor-Lux-Elsaß" ausgebaut wurde und die Keimzelle des heutigen "Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsaß" bildet. Prof. Dr. Schmidt-Henkel gehört dem "Literarischen Colloquium Berlin" und der "Fritz-Reuter-Gesellschaft Neubrandenburg" an, deren Ehrenbrief ihm 2003 verliehen wurde. Zahlreiche Publikationen und drei ihm gewidmete Festschriften dokumentieren sein weites Forschungsfeld, das sich unter anderem Gustav Regler, Fritz Reuter, der Literatur der Grenzregionen, der Literatur des 20. Jahrhundert und der Trivialliteratur widmet.

Weitere Informationen erteilt:
Dr. Wolfgang Müller (Archiv der Universität des Saarlandes)
Postfach 15 11 50
66041 Saarbrücken
Telefon: 0681 / 302-2699
Telefax: 0681 / 302-2687
e-mail: w.mueller@univw.uni-saarland.de

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