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Netzwerk SciTec & PandA

24.06.2005 - (idw) Fachhochschule Jena

Studentenaustausch der Fachhochschule Jena und der University of New Mexico "Eine derart fundierte Optik-Ausbildung habe ich nicht erwartet." so das Resümee von Jason über sein Praktikum im Fachbereich SciTec an der Fachhochschule Jena.

Jason ist einer von sieben Studierenden des Departments "PandA" (Physics and Astronomy) der University of New Mexico, die noch bis zum 24. Juni einen Teil ihres Praxissemesters an der Fachhochschule Jena verbringen.

Seine Kommilitonin Bea fügt hinzu, dass die neuen praktischen Erfahrungen eine großartige Ergänzung zu ihrer bisherigen Ausbildung sind. Die Anderen bestätigen dies und äußern sich begeistert über ihre Aufnahme an der Fachhochschule und über "Jena, the fine small town", die so viel mehr als nur ein attraktiver Touristenort ist.

In den drei Wochen ihres Praktikums an der FH treffen sich die Studierenden aus Albuquerque, zwei junge Frauen und fünf Männer zwischen 20 und 30 Jahren, täglich mit ihrem Betreuer Prof. Dr. Harald Bergner im Optiklabor. Zur Vertiefung ihrer Optikausbildung erhalten sie im Fachbereich SciTec quasi einen Intensivkurs in "Experimenteller Optik".

"Fünf bis sechs Experimente können in diesen drei Wochen realisiert werden", so Prof. Bergner, Laserspezialist im Fachbereich SciTec: "Sie umfassen die Grundlagen der Lasertechnik, der Lasermesstechnik und der Mikroskopie. Auch im Bereich der Interferometrie, der Oberflächenvermessung durch Licht, wird gearbeitet."

Dass die Laborausstattungen an der Fachhochschule mit ihren exzellenten optischen Instrumenten eine äußerst attraktive Ergänzung zur Vertiefung der praktischen Erfahrungen der Studenten sind, bestätigen auch immer wieder amerikanische Dozentenkollegen bei ihren Besuchen.

Seit 1996 besteht der Studentenaustausch zwischen der Fachhochschule Jena und dem Department "PandA" der University of New Mexico in Albuquerque.

26 Studenten des Fachbereichs SciTec der Fachhochschule Jena waren seitdem als Austauschstudenten an der US-amerikanischen Universität. Sie verbrachten ein jeweils sechsmonatiges Praxissemester in den dortigen Forschungslaboren und waren in Projekte, v. a. der Lasertechnik, eingebunden. Neben allgemeinen Untersuchungen standen dabei die Automatisierung von Laboraufbauten und Anwendungen neuer Laserforschung im Vordergrund.

In diesen Jahren ist eine enge, fast familiäre Zusammenarbeit gewachsen. Neben der fachlichen Ausbildung profitiert vor allem die studentische Betreuung von diesem Netzwerk. Sie ist auf beiden Seiten umfassend, auch in der Freizeit.

"Ich habe sie schon über die mittlere Horizontale der Jenaer Kernberge gejagt", so Prof. Bergner etwas schmunzelnd. Auch ein Tagesausflug nach Leipzig stand auf dem Programm sowie ein Besuch der Mahn-, Gedenk- und Bildungsstätte "Point Alpha" in Geisa. Das unmittelbare Erleben deutsch-deutscher Geschichte war für die amerikanischen Studenten sehr beeindruckend.

Bis zum Ende dieser Woche arbeiten und forschen die Studierenden noch in den Optiklaboren der FH Jena. Dann reisen sie auf getrennten Wegen weiter nach München, Berlin und in Europäische Nachbarländer, um Europa auch kulturell zu erleben.

Ganz sicher werden einige von ihnen im kommenden Herbstsemester am Flughafen Albuquerque stehen, um den Neuankömmling aus Jena in Empfang zu nehmen.
Weitere Informationen: http://www.fh-jena.de http://www.unm.edu
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