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Regionales Rechenzentrum Erlangen unter den elf Finalisten

24.06.2005 - (idw) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Das Regionale Rechenzentrum Erlangen (RRZE) steht als bundesweit einziges Regionales Hochschulrechenzentrum im Finale für den Sonderpreis Barrierefreiheit des Deutschen Multimedia Awards 2005. Der Preis wird seit 1996 vom Bundesverband Digitiale Wirtschaft (BVDW) e. V., dem Deutschen Multimedia Kongress (DMMK) und dem Kommunikationsverband vergeben. 25 Einrichter von insgesamt 353 Online-, Offline- und Kiosk-Anwendungen haben sich zusätzlich für den Sonderpreis beworben, elf Beiträge - darunter das RRZE - haben die ersten Prüfungen erfolgreich bestanden, stehen auf der Shortlist und sind damit im Finale. Die Gewinner des Sonderpreises werden am 28. Juni 2005 im Anschluss an den DMMK - Digitale Wirtschaft in Berlin bekannt gegeben. Mit der erneuten Ausschreibung des Sonderpreises honorieren die Veranstalter des DMMA die wachsende Bedeutung des Themas für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen. Ziel der Barrierfreiheit ist es, Internetauftritte für jeden Nutzer zugänglich zu machen.

Die Prüfung der Einreichungen für den Sonderpreis hat das Projekt Barrierefrei informieren und kommunizieren (BIK) übernommen. Die Anforderungen an die Teilnehmer waren sehr hoch. Um in die Shortlist zu kommen, mussten im BITV-Kurztest mindestens 95 Punkte und eine Bewertung als "sehr gut zugänglich" erreicht werden. Prüfungkriterien waren unter anderem, ob die Website auf blinkende Elemte verzichtet, ob Sitemaps oder ähnliche Orientierungshilfen vorhanden sind. Außerdem wird Wert auf Aktualität und die Verwendung einfacher Wörter und Sätze gelegt.

Neben dem RRZE haben es die Beiträge von namenhaften Unternehmen und Insitutiution wie der Europäische Zentralbank (Namis GmbH) und der Tagesschau ins Finale geschafft.

Mit der erneuten Ausschreibung des Sonderpreises honorieren die Veranstalter des DMMA die wachsende Bedeutung des Themas im Internet. "Die Beiträge zeigen, dass das Thema auch in der Freien Wirtschaft angekommen ist. Internetauftritte für alle Nutzer zugänglich zu machen, bedeutet auch die Erschließung neuer Zielgruppen", so Michael Zapp (Dias GmbH), der die Sonderprüfung innerhalb des DMMA-Partners Projekt BIK koordiniert hat. "Die Ergebnisse in diesem Jahr können sich wirklich sehen lassen. Das Niveau war noch besser, als in den letzten Jahren. Zunehmend wird verstanden und anerkannt: qualitativ gute Webangebote erfüllen auch die Standards der Barrierefreiheit."
Weitere Informationen: http://www.deutscher-multimedia-award.de/sonderpreise.htm
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