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Einmaliger Fund von Eiszeitkunst: Der Phallus vom Hohle Fels

20.07.2005 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum wiederholten Mal haben Tübinger Archäologen im Hohle Fels bei Schelklingen im Achtal eiszeitliche Kunst gefunden. Jetzt ist ihnen ein weiterer sensationeller Fund geglückt: Sie konnten ein im Jahr 2004 geborgenes Steinfragment - datiert auf ein Alter von 28.000 Jahren - mit 13 weiteren Bruchstücken aus früheren Grabungen zusammensetzen. Das Objekt ist knapp 20 cm lang, gut 3 cm breit und stellt einen Phallus dar.

Dieser neue Fund wird auf einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, zu der ich Sie für

Montag, den 25. Juli, 14 Uhr
an den Grabungsort Hohle Fels bei Schelklingen

sehr herzlich einlade. Gesprächspartner sind Prof. Nicholas Conard vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, Dr. Petra Kieselbach, ebenfalls vom Institut für Ur- und Frühgeschichte, und Dr. Stefanie Kölbl, Kustodin des Urgeschichtlichen Museums. Sie werden auch auf die spannende Frage nach Kontext, Bedeutung und Nutzung des Objektes eingehen. Der neue Fund ist in einer Ausstellung im Urgeschichtlichen Museum unter dem Titel "Eiszeitkunst - eindeutig männlich" bis zum 8. Januar 2006 zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Seifert

PS.: Hinweis zur Anfahrt: An der Straße von Blaubeuren nach Schelklingen finden Sie kurz vor Schelklingen auf der linken Seite genau gegenüber dem deutlich sichtbaren Hohle Fels einen Parkplatz, von dem aus Sie über eine kleine Brücke über die Ach zum Ausgrabungsort gelangen können.

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