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Plasma und life science automation: interdisziplinär zum Erfolg

21.07.2005 - (idw) Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e.V.

Neues entsteht oft aus der raffinierten Kombination etablierter Verfahren. Diese Erkenntnis brachte die Experten der Plasmatechnologie mit den Spezialisten für Life Science Automatisierung an einen Tisch: Das INP Greifswald (Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e.V.) und CELISCA (Center for Life Science Automation, Rostock). Gut einen Monat nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung nehmen die Partner nun erste Projekte in Angriff. "Der Bedarf nach Automatisierung und die Suche nach interdisziplinären Anwendungsfeldern sind zentrale Themen. Wir erwarten von der Zusammenführung des unterschiedlichen Know-hows von CELISCA und INP deutliche Synergien bei der Entwicklung technologischer Innovationen", erläutert Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann, der das INP Greifswald seit 2003 leitet. Erfolg versprechende Themenfelder seien zum Beispiel die Kombination von Spezial-Plasmaquellen mit Automatisierungsleistungen nach Kundenwunsch. Als internationales Kompetenzzentrum biete CELISCA das ideale Dach für effektive interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Thurow, Präsidentin von CELISCA, erklärt: "Mit dem INP haben wir einen weiteren strategisch wichtigen Partner gefunden. Im Rahmen der geplanten Zusammenarbeit werden wir das Portfolio unserer Arbeiten neben den chemischen und biologischen Prozessen nun um physikalische Prozesse erweitern, was uns neue Applikations- und Technologiefelder eröffnet." Das INP Greifswald habe sich als hoch interessanter Partner für die Verbindung von Plasmatechnologie mit zukunftsweisenden Technologien wie Biomedizintechnik, Umwelttechnologie oder Erforschung Neuer Materialien etabliert. Davon werde die Kooperation mit CELISCA profitieren. Für den Zeitraum von zunächst fünf Jahren werden gemeinsam Forschung und Entwicklung von Plasmatechnologien sowie deren Automation für die Life Sciences vorangetrieben.

Über CELISCA
CELISCA ist eines von sechs Zentren für Innovationskompetenz, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Mit den Fördermitteln wird der Aufbau einer exzellenten, international wettbewerbsfähigen Spitzenforschung in Ostdeutschland vorangetrieben. Die Kernkompetenzen CELISCAs erstrecken sich auf Automation + Engineering, Chemie & Biotechnologie, Screening & Analytik, Prozessinformationstechnologien & LIMS sowie Automationsfolgeabschätzungen (Automation Assessment).

Über das INP Greifswald
Das INP Greifswald erforscht Niedertemperatur-Plasmen für technische Anwendungen. Ziel ist die Optimierung etablierter Plasmaverfahren und Plasmaprodukte sowie die Entwicklung neuer Plasmaanwendungen. Dazu gehören die Anpassung von Plasmen an kundenspezifische Einsatzbedingungen sowie Machbarkeitsstudien, Serviceleistungen und Beratung.
Das INP Greifswald betreibt Forschung und Entwicklung von der Idee bis zum Prototyp. Orientiert an den Bedürfnissen des Marktes stehen derzeit Themenfelder wie Biomedizintechnik, Mikro- und Nanotechnologie oder Umwelttechnik im Mittelpunkt des Interesses. Das INP beschäftigt 110 Mitarbeiter.

Für Rückfragen:
Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e.V.
Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann
Tel.: +49 3834 55 43 00

CELISCA - Center for Life Science Automation
Stefanie Decker
Tel.: +49 381 5196-4802 bzw. 498-3541
Weitere Informationen: http://www.inp-greifswald.de http://www.celisca.de
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