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Kann man Wolken hören? Künstlerisch-musikalische Darstellung von naturwissenschaftlichen Daten und Phänomenen

22.07.2005 - (idw) Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforsc

Am 21. Juli 2005 widmet sich eine Gruppe von Wissenschaftlern und Künstlern in Ulm auf künstlerische Weise dem Thema akustische Darstellung und Beobachtung von Messergebnissen bei naturwissenschaftlichen Untersuchungen. Termin: 21. Juli 2005
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 38, 89073 Ulm
Zeit: 19-22:30 Uhr
Eintritt frei

Üblicherweise wählen Naturwissenschaftler die grafische Form, um ihre Daten darstellen zu können. Die Darstellung von Beobachtungen und Messergebnissen in einer unüblichen Form, nämlich der akustischen, kann allerdings den Sinn sowohl für das Phänomen als auch die Daten schärfen. Da der Mensch akustische Signale in hoher Präzision analysiert, können große Datenmengen zum Klingen gebracht werden, um schnell Unregelmäßigkeiten zu identifizieren. Dies soll am Beispiel des Wassers deutlich gemacht werden und zwar in der Kaffee-Maschine, bei der Molekulardynamik und bei der akustischen Darstellung von Zirrus-Wolken.

Die Akteure sind Dieter Trüstedt, Physiker und freischaffender Künstler, Fridhelm Klein, Künstler, Jutta Köhler, Theoretische Chemikerin sowie Jörg Schaeffer, Biochemiker und Komponist. Katharina Landfester, Ingenieurwissenschaftlerin und Chemikerin, und Thomas Koop, Chemiker, beide Mitglieder der Jungen Akademie, führen in die Veranstaltung ein.

Die Mitglieder der Jungen Akademie, deutschsprachige Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, laden im Rahmen der Vortragsreihe, deren Erträge eine "Enzyklopädie der Ideen der Zukunft" bilden sollen, herausragende Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Literatur oder Kunst ein, Ideen, die die Zukunft betreffen, zu imaginieren, der Öffentlichkeit zu präsentieren und mit ihr zu diskutieren. Es finden mehrere Vorträge im Jahr statt, die von wechselnden Mitgliedern der Jungen Akademie organisiert und an verschiedenen Orten gehalten werden. Im Zentrum der Reihe stehen Begriffe, die aus der Sicht des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Zukunft von Bedeutung scheinen: Bionik, Denken, Emotionen, Gesicht, Gott, Hirntod und anderes mehr.

Weitere Informationen:
www.diejungeakademie.de/enzyklopaedie oder bei Jürgen Hädrich, dem Projektkoordinator der Jungen Akademie, Tel. 030/20370-563, E-Mail: haedrich@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: http://www.diejungeakademie.de/enzyklopaedie
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