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Bündnis für 28.000 Studierende an bayerischen Fachhochschulen

22.07.2005 - (idw) Fachhochschule München

Mit der Unterzeichnung eines "Letter of Intent" legt die FH München mit sechs weiteren bayerischen Fachhochschulen den Grundstein für das künftige Hochschulnetzwerk "Greater Munich Area" und schafft so ein Bündnis für 28.000 Studierende an bayerischen Fachhochschulen. Mit der Unterzeichnung eines "Letter of Intent" am 28. Juli 2005 legen sieben bayerische Fachhochschulen den Grundstein für das zukünftige Hochschulnetzwerk "Greater Munich Area" (GMA). Der Verbund der staatlichen Fachhochschulen Augsburg, Ingolstadt, Landshut, München und Rosenheim, der Katholischen Stiftungsfachhochschule München sowie der Universität der Bundeswehr / Fachhochschulstudiengänge wird die Exzellenz des Studienangebots der beteiligten Hochschulen durch Zusammenarbeit in definierten Schwerpunktbereichen weiter erhöhen. Davon profitiert fast die Hälfte aller bayerischen FH-Studierenden.

Der Letter of Intent wird im Beisein von Dr. Reinhard Wieczorek, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München und Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsraums Südbayern - Greater Munich Area e.V., unterzeichnet. Das neue Hochschulnetzwerk unterstützt den Wirtschaftsraum Südbayern in seiner Entwicklung nachhaltig. Bei der Unterzeichnung werden die PräsidentInnen und Rektoren der sieben Hochschulen berichten, wie die Themen Forschung, Technologietransfer, Bachelor und Master, Organisation, Markenauftritt sowie Weiterbildung innerhalb des GMA-Hochschulnetzes forciert werden.

Schon heute gibt es Kooperationen in vielen Bereichen: So bieten die Hochschulen gemeinsame Master-Studiengänge an und arbeiten zusammen an Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Greater Munich Area wird vor allem den Studierenden zu Gute kommen, die durch gezielte Auswahl von Studienmodulen ihr Studium höchst effizient gestalten können. Die Bereitstellung und Vernetzung aller wissenschaftlichen Ressourcen ermöglicht hohe, wissenschaftlich fundierte Berufsqualifikationen, besonders für den Wirtschaftsraum Südbayern.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich bei Ursula Dobler per
E-Mail udobler@fhm.edu oder telefonisch o89/1265-1367 an. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Zeit: Donnerstag, 28. Juli 2005, 14.00 Uhr
Ort: Drehrestaurant im Olympiaturm, Spiridon-Louis-Ring 7, 80809 München


Dr. Reinhard Wieczorek, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München und Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsraums Südbayern - Greater Munich Area e.V:
"Für die Greater Munich Area ist das neue Netzwerk von 7 Hochschulen dieses Raumes eine Notwendigkeit und zugleich ein Glücksfall. In einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Räume Europas wird damit eine Struktur geschaffen, die Voraussetzung für künftige Wettbewerbsfähigkeit ist: Wissen wird immer mehr zum entscheidenden Standortfaktor, und seine optimale Organisation kann nur in funktionierenden Netzwerken gelingen. Der Wirtschaftsraum Südbayern wünscht dem Hochschulnetzwerk "Greater Munich Area", und damit sich selbst, allen Erfolg!"

Statements der FH-PräsidentInnen zu Kernaspekten des GMA-Netzwerkes:

Präsident Prof. Dr. Gunter Schweiger, FH Ingolstadt, zur Forschung:
"Alle am Netzwerk beteiligten Hochschulen bearbeiten bereits heute Projekte im Bereich der angewandten Forschung. Neben öffentlichen Auftraggebern zeigen sich auch zunehmend Wirtschaftsunternehmen interessiert an Forschungspartnerschaften mit den Fachhochschulen. Durch die strukturierte Zusammenarbeit der Hochschulen des Wirtschaftsraums Südbayerns lassen sich wissenschaftliche Breite und Tiefe der anzubietenden Forschungsthemen deutlich steigern."

Präsident Prof. Dr. Alfred Leidig, FH Rosenheim, zum Technologietransfer:
"Die beteiligten Fachhochschulen decken im Verbund beim Technologie- und Wissenstransfer nahezu alle Fach- und Spezialgebiete der Wirtschaft ab. Durch die vernetzte Information unterstützen sie in einem breit gefächerten Kompetenzbereich mit ihren ProfessorInnen und Laboreinrichtungen die bayerische Wirtschaft durch Beratungsleistung in Know-how-Fragen und Innovationen."

Präsident Prof. Dr. Michael Pieper, Katholische Stiftungsfachhochschule, zur Lehre im Bereich Bachelor:
"Beim Bachelor-Studium können im Hochschulnetzwerk durch koordinierte Entwicklung von Studiengängen und gegenseitige Anerkennung von Modulen Breite und Exzellenz des Studienangebotes gesteigert werden. Ziel dabei ist, die Wahlmöglichkeiten für einzelne Studierende bei gleichzeitiger Sicherung der hohen Qualität von FH-Studiengängen zu erweitern und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu optimieren."

Präsidentin Prof. Dr. Marion Schick, FH München, zur Lehre im Bereich Master:
"Masterstudiengänge vermitteln HochschulabsolventInnen passgenaue Qualifikationen für spezifische Berufsfelder. Sie bauen auf den grundlegenden Kompetenzen auf, die in grundständigen Studiengängen vermittelt wurden und focusieren die Inhalte auf detaillierte Anwendungsbereiche. Im Netzwerk GMA werden die Kompetenzen der beteiligten Hochschulen so verzahnt, dass Masterstudierende jeder Hochschule auf die Kompetenzen aller Hochschulen zugreifen können. Für die Studierenden entsteht so eine Qualitätsgarantie für ihr Studium, die sich am Kompetenzstandard im gesamten Wirtschaftsraum Südbayern - der Greater Munich Area - orientiert."

Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Wüstrich, Universität der Bundeswehr / Fachhochschulstudiengänge, zur Organisation:

"Unter dem Stichwort "Studium der zwei Geschwindigkeiten" können besonders leistungsstarke Studierende staatlicher Hochschulen des Netzwerks einzelne Module (Lehrveranstaltungen) im Rahmen von Bachelor und/oder Masterstudiengängen an der Universität der Bundeswehr München schneller als an ihrer Stammhochschule absolvieren. Das Studium an der Universität der Bundeswehr wird nämlich in Trimestern organisiert. Studienleistungen können also schneller erbracht werden, entlasten die Studierenden in anderen Bereichen und tragen somit zu insgesamt kürzeren Studienzeiten und besserem Studienerfolg bei. Weitere Möglichkeiten der organisatorischen Zusammenarbeit können sich aus der gemeinsamen Nutzung von zentralen Querschnittseinrichtungen, wie z.B. den Bibliotheken, den Rechen- oder Sprachenzentren ergeben."

Präsident Prof. Dr. oec. Erwin Blum, FH Landshut, zum Markenauftritt:
"Das Hochschulnetzwerk Greater Munich Area bündelt die Kompetenzen sieben bayerischer Hochschulen in Forschung, Lehre, Technologietransfer und Weiterbildung. Mit einem eigenen Markenauftritt werden sich die sieben Hochschulen national und international als zentraler Ansprechpartner im Großraum München für die genannten Bereiche positionieren. Mittelfristig soll der Begriff GMA untrennbar mit diesem Hochschulnetzwerk verbunden sein."

Präsident Prof. Dr. Hans-Eberhard Schurk, FH Augsburg, zur Weiterbildung:
"Die akademische Weiterbildung ist die logische Fortsetzung des Bachelor- / Mastersystems und damit eine Domäne der Fachhochschulen. Heute gibt es an den Hochschulen im Hochschulnetzwerk "Greater Munich Area" bereits mehr als 15 weiterbildende Masterstudiengänge: von Applied Computational Mechanics bis zum Sozialmanagement, von Baumanagement bis zur Internationalen Betriebswirtschaft (MBA). Und jährlich kommen neue dazu, denn die Stärke der Fachhochschulen ist die praxisorientierte Lehre, die nicht nur jungen Studierenden zugute kommt, sondern auch erfahrenen Kollegen in der Praxis erfolgreiches "life long learning" auf hohem Niveau ermöglicht."


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