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Verdienstmedaille der Hochschule Reutlingen für Prof. Dr. Anton Frick

26.07.2005 - (idw) Hochschule Reutlingen

Prof. Dr. Anton Frick erhielt die Verdienstmedaille der Hochschule Reutlingen für seine außergewöhnlichen Leistungen bei der Einführung der EDV in die Administration der Hochschule und deren stetiger Weiterentwicklung. Prof. Dr. Frick ist Informatik-Professor und seit 27 Jahren wissenschaftlicher Leiter des Rechenzentrums der Hochschule. Von einer einzigen IBM-Anlage im Jahre 1978 ausgehend, wurde die Hardware stetig an die aktuelle Entwicklung angepasst. Bereits 1984 wurde das erste Rechnernetz der Hochschule installiert. Heute betreut das Rechenzentrum die Dienstleistungsrechner und rund 2500 Arbeitsplätze, gekoppelt über ein modernes Lichtwellenleiter-Netz. Mit diesem Fortschritt einher ging die ständige Verbesserung der EDV-basierten Verwaltungsverfahren im Intranet und des Hochschulportals. Laufend engagierte er sich für neue, auf die Hochschule zugeschnittene EDV-Programme, um den durch die wachsende Studierendenzahl immer größer werdenden Verwaltungsaufwand bei Zulassung, Einschreibung, Notenvergabe, Raumplanung, Vorlesungspläne und vieles mehr gerecht zu werden. "Damit war die Hochschule Reutlingen immer eine Nasenlänge voraus"; so Rektor Prof. Dr. Georg Obieglo bei der Übergabe der Auszeichnung.

Anton Frick studierte Physik an der Universität Freiburg und leitete nach seiner Promotion 1974 die Entwicklungsabteilung einer Computerfirma. 1977 wurde er an die Hochschule Reutlingen berufen. Er lehrte zunächst sechs Jahre Informatik mit Schwerpunkt Programmiersprachen in den Bereichen Textilwesen, Maschinenbau und Chemie. Im Jahre 1984 gründete er den Studiengang Wirtschaftsinformatik und legte damit die Grundlagen für die heutigen Informatikstudiengänge. Die Reutlinger Wirtschaftsinformatik wurde zu einem gefragten Studiengang, der letztes Jahr sein 20jähriges Bestehen feiern konnte.

Während seiner Hochschullaufbahn erhielt er zudem weitere Ehrungen. 1983 zeichnete ihn das Wissenschaftsministerium für eine mustergültige Technologiekooperation bei der Entwicklung einer neuartigen Wirkmaschine aus. 1991 erhielt er eine Auszeichnung beim Wettbewerb "Deutscher Hochschul-Softwarepreis" für die Entwicklung von Lehrsoftware auf Basis der damals aufkommenden PC's für Unternehmensplanspiele im Finanzwesen und Produktionsmanagement. 2003 wurde seine besondere Befähigung zur Lehre, welche er in jungen Jahren als Projektleiter bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und auch als Ausbilder bei der Bundeswehr entwickeln konnte, mit der Verleihung des Landeslehrpreises durch den Wissenschaftsminister Baden-Württembergs dokumentiert.
Mit Abschluss des Sommersemesters 2005 geht Anton Frick in den wohlverdienten Ruhestand.

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