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Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Berlin-Potsdamer Graduiertenkolleg zur Hormonforschung

29.08.2005 - (idw) Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung eines neuen biomedizinischen Graduiertenkollegs im Berlin-Brandenburger Raum beschlossen. Insgesamt acht Teams von Wissenschaftlern aus der Charité (Humboldt-Universität und Freie Universität Berlin) und dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) sind an dem international ausgerichteten Forschungsprogramm beteiligt. In dem neuen Programm soll die hormonelle Regulation des Körpergewichts und des Energiestoffwechsels untersucht werden, um zur Ursachenklärung für krankhaftes Übergewicht und Diabetes mellitus beizutragen. Sprecher des Kollegs, das die DFG vom 1. Oktober 2005 an für viereinhalb Jahre mit rund 1,6 Millionen Euro fördert, ist der Berliner Endokrinologe Professor Dr. Josef Köhrle (Charité). Das neue Graduiertenkolleg ist eine renommierte Einrichtung zur Doktorandenförderung, in der bis zu 16 deutsche und ausländische Jungakademiker aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen gemeinsam forschen und durch spezielle Vorlesungen, Seminare und Praktika eine umfassende Ausbildung erhalten werden.

Graduiertenkolleg 1208 "Hormonal Regulation of Energy Metabolism, Body Weight and Growth". Detailierte Information: http://www.charite.de/expendo/

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Hintergrundinformation:

Graduiertenkollegs gelten neben Sonderforschungsbereichen als wichtiger Gradmesser für das wissenschaftliche Profil einer Universität. Seit 1990 fördert die DFG in Graduiertenkollegs besonders qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden in allen wissenschaftlichen Disziplinen. Jeweils 15 bis 25 von ihnen arbeiten in einem meist interdisziplinären Forschungs- und Studienprogramm unter der Anleitung von Professorinnen und Professoren, die in Forschung und Lehre besonders ausgewiesen sind. Graduiertenkolleg-Absolventen sind in der Regel umfassender qualifiziert und durchschnittlich zwei Jahre jünger als andere Doktoranden. Der Anteil der ausländischen Doktoranden ist mit 28 Prozent an den Graduiertenkollegs fast dreimal so hoch wie im Bundesdurchschnitt.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind der wissenschaftlichen Exzellenz verpflichtet und pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von 950 Millionen Euro. Näheres unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de.

Kontakt:

Professor Dr. Josef Köhrle
Institut für Experimentelle Endokrinologie
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Schumannstr. 20/21
10117 Berlin
E-Mail: josef.koehrle@charite.de
Telefon: 030-450-524021

PD Dr. Hadi Al-Hasani
Deutsches Institut für Ernährungsforschung

Potsdam-Rehbrücke
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 Nuthetal
E-Mail: al-hasani@mail.dife.de
Tel: 033200-88-388

Dr. Gisela Olias
Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 Nuthetal
Tel.: 033200-88-278
E-Mail: presse@mail.dife.de
http://www.dife.de
Weitere Informationen: http://www.charite.de/expendo/
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