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Was Streifen der Messtechnik nutzen - Internationaler Workshop zur Entwicklung optischer Technologien

30.08.2005 - (idw) Universität Stuttgart

Was hat ein Zebra mit optischer Messtechnik zu tun? Nun - auf den ersten Blick nicht viel. Wenn es jedoch um streifenbasierte Messtechnik geht, werden die Bezüge schon deutlicher. Streifen findet man in der Natur, im Alltag und in Wissenschaft und Technik. Zum Beispiel im Straßenverkehr oder im Tierreich, wenn es gilt, Aufmerksamkeit zu erregen oder sich - wie beim Zebra - von Artgenossen markant zu unterscheiden. Und Streifen sind ein wichtiger Bestandteil der optischen Messtechnik - ob es um 3D-Vermessung, Interferometrie oder digitale Holografie geht. Stand und Perspektiven der streifenbasierten Messtechnik stehen im Mittelpunkt des "5th International Workshop on Automatic Processing of Fringe Patterns" vom 12. bis 14. September an der Universität Stuttgart. Rund 150 international führende Fachleute werden zu dieser Tagung erwartet, die unter Leitung von Prof. Wolfgang Osten vom Uni-Institut für Technische Optik steht. Mitveranstalter ist das Bremer Institut für Angewandte Strahltechnik.
Entsprechend geht es bei dem in vierjährigem Turnus veranstalteten Workshop, der in diesem Jahr erstmalig an der Uni Stuttgart stattfindet, um den Umgang mit optischen Informationen beim Einsatz mikroskopischer, interferometrischer und topometrischer Techniken. Im Vordergrund stehen Fragen wie die hochgenaue Rekonstruktion von Nano- und Mikrostrukturen aus mikroskopischen Messungen, das Verständnis der Wechselwirkung von Licht mit Mikro- und Nanostrukturen und die Vermessung von technischen Konstruktionen und Präzisionskomponenten in einem weiten Skalenbereich.
Anwendung finden streifenbasierte Messtechniken zum Beispiel in der experimentellen Spannungsanalyse, der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung sowie der Oberfächenmesstechnik. Inzwischen haben streifenbasierte Verfahren längst den Schritt von der Laborumgebung in das industrielle Umfeld gemacht. Allerdings ist auch hier ein Wandel zu beobachten: aus hohen Produkterneuerungsraten bei zunehmender Produktvielfalt und fortschreitender Miniaturisierung sowie hohen Ansprüchen an die Qualität des Endproduktes ergeben sich Forderungen an die Messtechnik: flexibel, präzise und zuverlässig bei minimalen Kosten soll sie sein und sich nahtlos in den Fertigungsprozess integrieren.

Ort: relexa Waldhotel Schatten, Magstadter Straße 2-4, 70569 Stuttgart
Zeit. 12. bis 14. September, Beginn: 12.9., 8.00 Uhr
Weitere Informationen: http://www.uni-stuttgart.de/ito/ http://www.uni-stuttgart.de/ito/fringe05.html
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