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Schattenseiten und Grenzbereiche - Internationale Tagung über Fortschritte der Rechtsmedizin in Hamburg

19.09.2005 - (idw) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Im vergangenen Jahr wurde die Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin 100 Jahre alt. Im Jahr 1 nach diesem Jubiläum erfolgt eine Standortbestimmung der aktuellen Forschungsergebnisse an der Universität Hamburg und im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Das "6th International Symposium on Advances in Legal Medicine" (ISALM) wird vom 19. bis 24. September 2005 zusammen mit der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin durchgeführt. Organisiert wird dieses Treffen hochkarätiger Experten der Rechtsmedizin und naturwissenschaftlichen Kriminalistik vom Institut für Rechtsmedizin des UKE. Institutsdirektor und Kongresspräsident Prof. Dr. Klaus Püschel erwartet 500 Kolleg(inn)en von "Kai Scarpetta" und "Quincy" aus allen Kontinenten.

Eines der herausragenden Kongressthemen ist der Einsatz hoch auflösender bildgebender Verfahren (z.B. Computertomographie, Magnetresonanztomographie), um auch am Leichnam feinste Strukturen, Verletzungen und Krankheiten sichtbar zu machen (Stichwort: virtuelle Autopsie) - mit der Vision, auch ohne Leichenöffnung richtungweisende Diagnosen stellen zu können.

Erfahrungsberichte aus den Tsunami-Katastrophengebieten beleuchten die internationale Kooperation bei den Identifizierungsmaßnahmen der Opfer. In Zeiten von organisierter Kriminalität, Terror, Krieg und Naturkatastrophen sowie globalen Abhängigkeiten erweisen sich internationaler Erfahrungsaustausch und grenzüberschreitende Kontakte von unabhängigen Wissenschaftlern mit Expertise auf hohem Niveau als wesentliche Grundlage für unsere Rechtssicherheit sowie die innere und äußere Sicherheit.

Weitere Schwerpunkte sind zum Beispiel
o Viktimologie (Untersuchung der Beziehungen zwischen Opfer und Tat/Täter),
o operative Fallanalyse (Tatort-/Tathergangsanalyse) und Profiling in der Kriminalistik,
o genetischer Fingerabdruck,
o Schütteltrauma (Form der Kindesmisshandlung),
o Drogenprobleme sowie
o Toxikologie.

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