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Auf dem Prüfstand: Das Kritikpotential der Religionen und der Religionswissenschaft

19.09.2005 - (idw) Universität Bayreuth

Vom 25. bis 28. September 2005 wird von den beiden Lehrstühlen für Religionswissenschaft der Universität Bayreuth die internationale Tagung "Religion und Kritik. Das Kritikpotential der Religionen und der Religionswissenschaft" als Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionsgeschichte (DVRG) in Bayreuth ausgerichtet. Es handelt sich dabei um den zentralen religionswissenschaftlichen Fachkongress in Deutschland mit starker internationaler Beteiligung, zu dem ca. 250 WissenschaftlerInnen und Studierende erwartet werden. Bayreuth (UBT). Vom 25. bis 28. September 2005 wird von den beiden Lehrstühlen für Religionswissenschaft der Universität Bayreuth die internationale Tagung "Religion und Kritik. Das Kritikpotential der Religionen und der Religionswissenschaft" als Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Religionsgeschichte (DVRG) in Bayreuth ausgerichtet. Es handelt sich dabei um den zentralen religionswissenschaftlichen Fachkongress in Deutschland mit starker internationaler Beteiligung, zu dem ca. 250 WissenschaftlerInnen und Studierende erwartet werden.
Auf etwa 30 Panels wird das kritische Potential von "Religion" diskutiert, und es werden aktuelle religionswissenschaftliche Forschungen vorgestellt. Die Bandbreite der Beiträge reicht von Grundlagenforschungen zur Asiatischen, Afrikanischen und Europäischen Religionsgeschichte über neue Ansätze der Ritualtheorie bis zu höchst aktuellen Gegenwartsthemen wie Religion von Migranten, Religion und Gewalt oder Interreligiöser Dialog.
In seinem Eröffnungsvortrag beschäftigt sich Prof. Dr. Gary Lease (Santa Cruz) unter dem Titel 'Kultur, Politik und die Religionswissenschaft' mit der Frage, inwiefern Kritik an Religion, und nicht nur an Religionen, möglich ist. Prof. Dr. Michael Pye (Kyoto) wird den Festvortrag halten und ostasiatische Religionskritik gestern und heute vorstellen.
Die Religionswissenschaft beschäftigt sich bekenntnisunabhängig mit der Vielfalt der Religionen der Vergangenheit und Gegenwart. Sie nimmt Religion und Religiosität als kulturelle, empirisch fassbare Phänomene in den Blick und untersucht sie mit sprach-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Methoden. Im Vergleich zur Theologie ein kleines Fach befindet sich dieser Ansatz in Bezug auf die Studierendenzahlen wie auch auf die Forschungsaktivitäten stark im Aufwind.
Gäste sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist noch bis zum Tagungsbeginn, dem 25.9.2005, möglich. PressevertreterInnen melden sich bitte bei den Veranstaltern.
Weitere Informationen zur Tagung sowie das aktuelle Programm erhalten Sie unter
http://www.dvrg.de/2005
oder direkt am Lehrstuhl Religionswissenschaft II (Tel: +49(0)921/55-4156).

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