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Scharf auf Faule Kredite?

19.09.2005 - (idw) HfB - Business School of Finance & Management

Scharf auf Faule Kredite
HfB-Arbeitsbericht diskutiert Geschäftsmodelle und Perspektiven des Distressed Debt-Investing in Deutschland

Frankfurt, 19. September 2005. Bereits seit zwei Jahren beschäftigen sich Professor Dr. Christoph Schalast, Rechtsprofessor an der HfB - Business School of Finance and Management, und sein Team intensiv mit Non Performing Loans / dem Bad-Debt-Markt. Jetzt legen sie den dritten Arbeitbericht vor.

Christoph Schalast, Christian Daynes: Distressed Debt-Investing in Deutschland
Geschäftsmodelle und Perspektiven

Die bekannt gewordenen Deals mit notleidenden Krediten (Non-Performing Loans, NPL)der letzten zwölf Monate waren mit ihren Milliardenvolumen höchst spektakulär und haben entsprechend öffentliche Aufmerksamkeit geweckt. Die notleidenden Kreditportfolios der Privatbanken sind allerdings bald abgebaut. Die beiden anderen Säulen des deutschen Bankensektors -- Genossenschaftsbanken und Sparkassen -- arbeiten an eigenen internen Lösungen.

Fällt der gerade in Schwung gekommene deutsche NPL-Markt wieder zusammen? Nein, so meinen die HfB-Wissenschaftler, denn nunmehr gerieten Unternehmenskredite gezielt in das Visier der Private-Equity-Investoren. Dabei kann es sich um Verbindlichkeiten eines einzelnen Großunternehmens oder um die ganzer Branchen, wie etwa die Automobilzulieferer oder die Möbelbranche, handeln. Diese neue Variante des NPL-Marktes nennt sich Distressed Debt-Investing. Der Arbeitsbericht setzt sich mit den Geschäftsmodellen und Perspektiven dieser Entwicklung auseinander. Dabei sollte nicht zuletzt nachdenklich machen, dass vor allem ausländische Investoren an Distressed Debt-Investing in Deutschland interessiert sind. Also stellt sich die Frage: Unterschätzen wir nicht die Perspektiven und Möglichkeiten deutscher Unternehmen?

Wir schicken den Arbeitsbericht bei Interesse kostenfrei zu. Außerdem stellen die Autoren gerne die Ergebnisse im persönlichen Gespräch vor.

Die HfB setzt den Forschungsschwerpunkt "Bad Debt" mit einer Konferenz am 28.September 2005 unter mit dem Titel "Workout - Management und Handel von Problemkrediten" fort. Interessierten Medienvertreter senden wir das Programm und eine Presseeinladung gerne zu.

Kontakt
Angelika Werner
Head of Communications
HfB - Business School of Finance and Management
Sonnemannstrasse 9 - 11
D-60314 Frankfurt
Tel. 069 154 008 708
Mobil 0173 72 509 05
Mail werner@hfb.de

Hintergrund
Die HfB - Business School of Finance & Management ist Deutschlands führende Wissenschaftliche Hochschule für Finance und Management. Sie bietet staatlich anerkannte und FIBAA-akkreditierte Bachelor-, Master- und Ph.D.-Programme an. Über 50 Professoren, Lehrbeauftragte und Sprachdozenten betreuen derzeit gut 700 Studierende. Um Aktualität und Praxisbezug zu gewährleisten, pflegt die Hochschule einen intensiven Austausch mit der Praxis. Für die international ausgerichteten Studiengänge kooperiert sie weltweit gut 30 Universitäten und Business Schools. Träger der HfB ist die Bankakademie e. V. In deren Aufsichtsrat sind die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, die Commerzbank, die Bayerische Hypo- und Vereinsbank, die BHF-BANK sowie der Bundesverband deutscher Banken vertreten. Die HfB im Internet unter www.hfb.de.

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