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21. Kongress DGG: Gefäßchirurgie im Lichte der Öffentlichkeit

20.09.2005 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

21. Jahrestagung der Dt. Ges. f. Gefäßchirurgie (DGG),
21. bis 24. September 2005, Liederhalle Stuttgart,
mit Patientenseminar, am 20. September 2005, 17.00 - 19.00 Uhr

Gefäßchirurgie: Im Licht der Öffentlichkeit Leben retten

Stuttgart - Die Behandlungsmöglichkeiten von Gefäßerkrankungen sind unter den niedergelassenen Ärzten in Deutschland zu wenig bekannt. Dabei ließen sich durch eine frühzeitige gefäßchirurgische Versorgung eine Vielzahl von Krankheitsfolgen, wie Amputationen oder Schlaganfälle vermeiden: Das betont Kongresspräsident Professor Dr. med. Thomas Hupp vom Katharinenhospital Stuttgart im Vorfeld des 21. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie. Auch in der Öffentlichkeit werden die Gefäßerkrankungen, die zu Schlaganfällen, Gliedmaßenverlust und Organschädigungen führen können, kaum wahrgenommen. So leiden allein in Deutschland schätzungsweise vier Millionen Menschen an einer arteriellen Verschlusskrankheit - viele davon, ohne es zu wissen. Schmerzen beim Gehen, offene Beine und schließlich Amputationen, aber auch Herzinfarkt und Schlaganfall können die Folge sein.

Insbesondere Diabetiker sind von Amputationen bedroht, da sie als Spätfolge der Erkrankung häufig ein diabetisches Fußsyndrom entwickeln. Erfahrungen aus Skandinavien zeigen, dass sich mit der Einführung einer breiten gefäßchirurgischen Versorgung die Amputationsrate um die Hälfte senken lässt. Die DGG hat mit der Einrichtung eines jährlich stattfindenden "Gefäßtages" eine erste Kampagne gestartet, um die Früherkennungsmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. Außerdem wird sie das Thema "Öffentlichkeit und Kommunikation zwischen Patient und Spezialist" als Schwerpunkt auf ihrer Jahrestagung vom 21. bis 24. September aufgreifen.

TERMINHINWEIS:

Öffentlichkeitsarbeit, Medien und Medizin
u. a. zu folgenden Themen: "Warum ist Öffentlichkeitsarbeit in der Medizin heute wichtig?"
"Quotenjagd, Aufklärung oder Nutzwert? Medizinjournalismus im Spannungsfeld oft widersprüchlicher Interessen"
Teil 1: Donnerstag, 22. September, 10.00 bis 11.45 Uhr
Teil 2: Donnerstag, 22. September, 14.00 bis 15.30 Uhr


Pressekonferenz

Am 22. September 2005 findet von 13.00 bis 14.00 Uhr in der Stuttgarter Liederhalle die Kongress-Pressekonferenz statt, zu der wir Sie herzlich einladen:

Donnerstag, 22. September 2005, 13.00 bis 14.00 Uhr
Stuttgart, Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle, Raum 4.3.14-16

Schlaganfall und Amputationen müssen nicht sein:
Experten machen mobil gegen Gefäßkrankheiten
Professor Dr. med. Thomas Hupp, Tagungspräsident 2005, Stuttgart
Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie, Klinikum Stuttgart,
Katharinenhospital Stuttgart

Professor Dr. med. Klaus Balzer, Präsident der DGG
Chefarzt der gefäßchirurgischen Klinik, Evangelisches Krankenhaus Mühlheim

Unbemerkte Gefahr im Bauch:
Neueste Behandlungsmethoden bei erweiterter Bauchschlagader Professor Dr. med. Jens-Rainer Allenberg
Kom. Ärztlicher Direktor der Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg

Engstellen der Halsschlagader beseitigen - Schlaganfälle vermeiden
Professor Dr. med. Hans-Henning Eckstein, Vorstandsmitglied der DGG
Vorstand der Abteilung Gefäßchirurgie, Klinikum rechts d. Isar d. TU München

Schmerzen beim Schaufensterbummel?
Durchblutungsstörungen der Beine rechtzeitig therapieren
Professor Dr. med. Werner Lang, Vorstandsmitglied der DGG
Leiter der Abteilung Gefäßchirurgie, Chirurgische Universitätsklinik Erlangen

Krampfadern - Nicht nur ein Schönheitsproblem:
Wie lassen sich Spätschäden vorbeugen?
Dr. med. Thomas Noppeney, Vorstandsmitglied DGG
Abteilung Gefäßchirurgie, Klinik Hallerwiese, Nürnberg

Antwortformular:

_ Ich werde den 21. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für
Gefäßchirurgie (DGG) in Stuttgart persönlich besuchen.

_ Ich werde die Pressekonferenz am Donnerstag, 22. September 2005, 13:00 - 14:00 Uhr besuchen.

_ Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über den Kongress und die

Themen der DGG ___per Post/___per E-Mail.

_ Ich kann leider nicht teilnehmen. Bitte schicken Sie mir das Informationsmaterial für die Presse.

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ADRESSE:

TEL/FAX:

Ihr Pressekontakt für Rückfragen:
Pressestelle DGG
Beate Schweizer
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931 295, Fax: - 167
E-Mail: info@medizinkommunikation.org
Weitere Informationen: http://www.dgg-jahreskongress2005.de. Kongresshomepage
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