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Angewandte Forschung zum Anfassen

21.09.2005 - (idw) Fachhochschule Dortmund

Wie sieht es unter der Motorhaube eines Erdgasautos aus? Wie verändert eine künstliche Herzklappe die Strömungseigenschaften des Blutes? Und wie lassen sich virtuelle Welten in Biologie und Medizin nutzen? Fragen, auf die es bei der diesjährigen "effet 2005" am 18. und 19. Oktober greifbare und anschauliche Antworten geben wird. Und nicht nur auf diese: Mit 25 Exponaten, einer Reihe von Vorträgen und Workshops sowie einem "Forschungsfrühstück" bieten die 5. Forschungs- und Entwicklungstage der Fachhochschule ein rundes Programm.

Angewandte Forschung zum Anfassen ist Tenor der Veranstaltung, die in diesem Jahr im Harenberg-Center (HCC) in der City stattfinden wird. So freuen sich Professoren, Mitarbeiter und Studierende auf Gespräche mit den Besuchern. Neben einleitenden Kurzvorträgen vom Dortmunder Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer zur Rolle der FH im Strukturwandel und von DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Matthias Kleiner über "Grundlagenforschung - Angewandte Forschung - Wissenstransfer" stehen Aktivitäten und Projekte aus vielen Disziplinen auf dem Programm: Zu alternativen Kraftstoffen beispielsweise, die durch die Explosion der Benzinpreise von besonderer Aktualität sind, oder zur elektronischen Gesundheitskarte, die auch Fragen nach dem gläsernen Patienten aufwirft.

Gäste können sich auf einen virtuellen Rundgang durch eine regionale Kirche begeben, in eine gläserne Wärmepumpe hineinschauen, mit dem Leichtbau-Dreirad radeln oder sich erklären lassen, wie ein mobiles Informationssystem Schritt für Schritt durch Ausstellungen oder Museen führt. In einem Gründer-forum stellen sich beispielhafte "spin-offs" der FH vor sowie erfolgreiche studentische Existenzgründungen, bei denen die FH Starthilfe gab.

Ein wenig Ruhe im Trubel finden sie dagegen im "Philosophischen Café" des Fachbereichs Soziales. Live-Schaltungen zur Frankfurter Buchmesse und zur Fachmesse Biotechnica in Hannover ermöglichen den Besuchern, zeitgleich einen Blick auf Buchprojekte aus dem Design oder auf die Exponate des Insti-tuts für Mikrosensorik zu werfen. In etwa zweistündigen parallelen Workshops zu Erdgasmotoren, Elektronischer Patientenakte, Fahrrad-Leichtbau, Hospizforschung und mobilen Informationssystemen können Besucher sich detailliert informieren.

Einen kulturellen Höhepunkt verspricht die Vorpremiere zum Tanzkonzert "Hoereograpien". Entstanden aus einem Forschungsprojekt an der FH wird gezeigt, wie Bewegungen in Klänge umgesetzt werden können. Studierende des Fachbereichs Soziales präsentieren Pantomimen. Viel junges Publikum soll die immer stark nachgefragte "Mappenschau" zur effet locken. Hier kann man anhand von Bleistiftskizzen, Collagen, Fotografien oder Aquarellen erfahren welche Anforderungen an die Bewerber für das Designstudium gestellt werden. Tipps und Anregungen gibt es auch zum neuen Schüler-Fotowettbewerb "Was mich bewegt", den die Designer bis zum Frühjahr mit Dortmunder Kunstlehrern anbieten.

Ein weiterer Programmpunkt der effet 2005 ist das "Forschungsfrühstück": Zwei Forscher der FH stellen ihre Fachgebiete vor. Sie erhalten für die Nominierung eine Prämie von 1000 Euro, die beispielsweise für Symposien oder Tagungsreisen eingesetzt werden kann. Zusätzlich wird der mit 2500 Euro dotierte Preis der FH-Fördergesellschaft für die beste Forschungspräsentation verliehen. Den Schlussvortrag hält der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft Club of Rome Prof. Dr. Michael Jischa von der TU Clausthal.


Forschungsprorektorin Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter hofft in diesem Jahr auch auf viel Resonanz bei jungen Leuten: "Wir hoffen ganz besonders, dass wir mit der effet viele Studierende ansprechen, sich über den eigenen Studiengang hinaus ein Bild von der Forschung an der FH zu machen. Und mit Mappenschau, Schülertechniklabor und Fotowettbewerb zielt die effet auf junge Menschen, die noch vor der Berufswahl stehen. "
Weitere Informationen: http://www.fh-dortmund.de/effet2005
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