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Internationale Herbstschule in der RUB: Transnationalisierung einmal praktisch

26.09.2005 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Wie komplex grenzüberschreitende Zusammenhänge sind und wie entscheidend es dabei ist, von lokalen Standpunkten aus global zu denken, lernen Studierende in der internationalen Herbstschule vom 3. bis 8. Oktober in der RUB. 25 Studierende aus Mexiko, Spanien und Deutschland beschäftigen sich eine Woche lang intensiv mit der "Transnationalisierung" der Gesellschaften und ihren weltweiten Auswirkungen. Bochum, 26.09.2005
Nr. 294

Transnationalisierung einmal praktisch
Herbstschule mit Studierenden aus Mexiko, Spanien, Deutschland
Formen und Ausprägungen der grenzenlosen (Arbeits-)Welt

Wie komplex grenzüberschreitende Zusammenhänge sind und wie entscheidend es dabei ist, von lokalen Standpunkten aus global zu denken, lernen Studierende in der internationalen Herbstschule vom 3. bis 8. Oktober im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets. 25 Studierende aus Mexiko, Spanien und Deutschland beschäftigen sich eine Woche lang intensiv mit der "Transnationalisierung" der Gesellschaften und ihren weltweiten Auswirkungen. Veranstalter ist der Lehrstuhl für Organisationssoziologie und Mitbestimmungsforschung der RUB (Prof. Dr. Ludger Pries) in Zusammenarbeit mit der Kooperationsstelle RUB/IG Metall und der Universität UAM Iztapalapa (Mexiko).

Auswirkungen der Transnationalisierung

Wie verändern sich gesellschaftliche Organisationen, das Bildungssystem, humanitäre Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) oder die Arbeitsregulierung durch den Einfluss von Transnationalisierung? Was bedeutet transnationale Vergesellschaftung für Migrantenfamilien? Gibt es Ansätze einer Bildung von Regierungsäquivalenten auf zwischenstaatlicher Ebene? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Herbstschule. Gemeinsam mit internationalen Experten ergründen die Teilnehmer, wie Globales und Lokales zusammenhängen.

Drei zentrale Themen

Die Herbstschule konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: transnationale Arbeitsmigration, gesellschaftliche Organisationen und Arbeitsregulierung. Ziel ist, gegenwärtige Prozesse gesellschaftlicher Veränderung zu untersuchen. Dafür dienen aktuelle Beispiele. Die Dienstleistungsrichtlinie der EU, Konzepte von "Corporate Social Responsibility" oder die Konventionen der "International Labour Organization" schaffen eine neue transnationale Politikgestaltung. Gleichzeitig entstehen dabei auch neue nationenübergreifende Organisationen jenseits einer klassischen staatlichen Verwaltung.

Weitere Informationen

Dorothea Goebel, Fakultät für Sozialwissenschaften der RUB, Lehrstuhl Organisationssoziologie und Mitbestimmungsforschung, Tel. 0234/32-22580, E-Mail: Dorothea.Goebel@rub.de

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