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Förderung durch die EU: Neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung

28.09.2005 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Mit einer neuen Verordnung der Europäischen Union (EU), mit der die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert werden soll, beschäftigt sich die 26. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft (DLKG). Die Teilnehmer dieser Veranstaltung werden sich dabei mit der Frage auseinandersetzen, welche Chancen diese so genannte ELER-Verordnung für eine integrierte ländliche Entwicklung bietet. Die Tagung findet vom 5. bis 7. Oktober 2005 an der Universität Göttingen statt und wird gemeinsam von der Fakultät für Agrarwissenschaften, der Landwirtschaftskammer Hannover und der DLKG ausgerichtet. Erwartet werden rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Pressemitteilung
Göttingen, 28. September 2005 / Nr. 309/2005

Förderung durch die EU: Neue Wege in der integrierten ländlichen Entwicklung
26. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft findet vom 5. bis 7. Oktober 2005 statt

(pug) Mit einer neuen Verordnung der Europäischen Union (EU), mit der die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert werden soll, beschäftigt sich die 26. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft (DLKG). Die Teilnehmer dieser Veranstaltung werden sich dabei mit der Frage auseinandersetzen, welche Chancen diese so genannte ELER-Verordnung für eine integrierte ländliche Entwicklung bietet. Die Tagung findet vom 5. bis 7. Oktober 2005 an der Universität Göttingen statt und wird gemeinsam von der Fakultät für Agrarwissenschaften, der Landwirtschaftskammer Hannover und der DLKG ausgerichtet. Erwartet werden rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Mit der ELER-Verordnung will die EU-Kommission die Grundlagen für eine ländliche Entwicklungspolitik in den Staaten der Europäischen Union schaffen. Sie wird für die Jahre 2007 bis 2013 gelten und bietet wesentliche Neuerungen in der inhaltlichen Gestaltung der EU-Förderprogramme. Bei der Planung und Umsetzung sollen neue Wege beschritten werden, insbesondere hinsichtlich der Beteiligung von regionalen Akteuren und Verbänden sowie der umfassenden Berücksichtigung von Belangen des ländlichen Raumes. Die Realisierung individueller Programme der EU-Mitgliedstaaten ist dabei eng mit Fragen der Landeskultur verknüpft. Die DLKG will mit ihrerTagung die mit der ELER-Verordnung verbundenen Chancen erörtern und die wissenschaftlichen, technischen und administrativen Voraussetzungen diskutieren.

Die Veranstaltung startet mit einem Expertengespräch, das sich mit der Honorierung ökologischer Leistungen in der Landwirtschaft und den Perspektiven für den ländlichen Raum befasst. Zu diesem Themenkomplex werden Vertreter aus Praxis, Politik und Wissenschaft Stellung nehmen. In den folgenden Vorträgen der Tagung geht es dann um die Gestaltung und Umsetzung der ELER-Verordnung. Dazu referieren aus unterschiedlichen Perspektiven Expertinnen und Experten verschiedener Forschungseinrichtungen und Fachinstitutionen. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion mit den Referenten statt: Dabei geht es um die Frage, ob das Instrumentarium der ELER-Verordnung für eine integrierte ländliche Entwicklung ausreichend ist. Zum Abschluss der Tagung sind zwei Exkursionen in das Eichsfeld und den Südharz sowie den Landkreis Nordheim geplant. Weitere Informationen im Internet können unter der Adresse http://www.dlkg.org abgerufen werden.


Kontaktadresse:
Dr. Elke Bertke
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Agrarwissenschaften
Institut für Agrarökonomie
Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-4853, Fax (0551) 39-4812
e-mail: ebertke@gwdg.de
Internet: http://www.uni-goettingen.de/de/sh/19261.html
Weitere Informationen: http://www.dlkg.org
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