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"Kinder mit einer Epilepsie...besser verstehen"-Fach- u. Informationsveranstaltung zum Krankheitsbild Epilepsi

30.09.2005 - (idw) Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Die Epilepsie ist eines der häufigsten neurologischen Krankheitsbilder. In Deutschland ist ungefähr ein Prozent der Bevölkerung betroffen, das sind etwa 800.000 Menschen. Darunter befinden sich etwa 200.000 Kinder.

Heutzutage können viele Kinder und Jugendliche mit Epilepsie ein relativ normales Leben führen. Möglich wurde dies einerseits durch die großen Fortschritte bei der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden. Große Wissenslücken bestehen jedoch häufig noch zu Fragen der Lebensführung: Kann ein Kind regulär Kindergarten und Schule besuchen oder benötigt es eine Sondereinrichtung? Was müssen Betreuer über Hilfe bei Kindern mit Epilepsie beachten? Welche Haftungs- und Rechtsfragen treten auf, beispielsweise bei Teilnahme am Sport oder an Klassenfahrten? Welche psychologischen und sozialen Hilfen stehen zur Verfügung?

Über diese und weitere Themen informiert die zweite Veranstaltung der Gemeinschaftsinitiative Epilepsien, die am Mittwoch, 9. November, von 18.00 bis 21.00 Uhr im Ludwig-Erhard-Saal in der Industrie- und Handelskammer, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main, unter der Schirmherrschaft der Hessischen Kultusministerin Karin Wolff stattfindet.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an alle diejenigen, die mit Kindern und Jugendlichen in Kindergarten, Schule und Freizeit arbeiten sowie an Ärzte und Pflegekräfte in der Kinderheilkunde und Allgemeinmedizin, sowie an alle Angehörige und Interessierte.

Als Referenten stehen Privatdozent Dr. med. Matthias Kieslich, Dr. med. Stefan Vlaho und Dipl. Psychologin Ruth Dewitz von der Epilepsieambulanz der Abteilung für Pädiatrische Neurologie am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Klinik für Kinderheilkunde I, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, zur Verfügung. Die schulischen Aspekte wird Frau U. Kling-Lünser, Konrektorin der Förderschule "Schule für Kranke" behandeln und aus der Epilepsieberatung steht Frau A. Mahne-Rohr von der Epilepsieberatungsstelle des Diakonischen Werks Hochtaunus zur Verfügung. Die Veranstaltung moderiert die Journalistin Gabriele Juvan.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Frankfurt am Main, 29. September 2005


Für weitere Informationen:

Privatdozent Dr. med. Matthias Kieslich
Abteilung für Pädiatrische Neurologie
Klinik für Kinderheilkunde I
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Klinikum der J.W. Goethe-Universität
Fon (0 69) 63 01 - 55 60
Fax (0 69) 63 01 - 57 65
E-Mail matthias.kieslich@kgu.de
Internet www.zki.uni-frankfurt.de

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ Main
Fon (0 69) 63 01 - 77 64
Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet www.kgu.de

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