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DGIM gratuliert Hanns-Gotthard Lasch zum 80. Geburtstag

26.10.2005 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin gratuliert Internist Hanns-Gotthard Lasch zum 80. Geburtstag

Wiesbaden/Gießen - Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) gratulierte ihrem Ehrenmitglied Professor em. Dr. med. Dr. h. c. mult. Hanns-Gotthard Lasch im Rahmen eines akademischen Festaktes am 15. Oktober 2005 an der Justus-Liebig-Universität zu seinem 80. Geburtstag. Etwa 100 Gäste aus Medizin und Gesundheitswesen nahmen an der Veranstaltung teil. Der ehemalige Vorsitzende und Generalsekretär der DGIM erhielt von der Landesärztekammer Hessen die Ehrenplakette in Gold für sein Lebenswerk. Ehemalige Schüler - "vom ersten Doktoranden bis zum letzten Habilitanden" - sprachen im Hörsaal Grußworte und beteiligten sich mit Vorträgen am wissenschaftlichen Teil der Veranstaltung über Blutgerinnungsstörungen, um die sich Internist Lasch weit über die Innere Medizin hinaus verdient gemacht hat. Unter dem Titel "Blut gerinnt immer" - nach einem Bonmot von Lasch - erörterten die Referenten verschiedene Aspekte der Koagulopathien. Den Vorsitz hatte Professor Dr. med. Werner Seeger, Vorsitzender der DGIM 2005/2006. Als ehemaliger Student bei Lasch könne er bestätigen: "Nur wer begeistert ist, kann begeistern".

"80 zu werden ist eine Gnade", doch auch Glück habe eine Rolle gespielt und besonders den Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet ist, dankte Professor Lasch. Auch in der DGIM sei er stets auf Menschen getroffen, von denen man lernen konnte. Professor Lasch, der seine Wahl zum Vorsitzenden der DGIM in ihrem hundertsten Jahr selbst als Höhepunkt seiner Karriere bezeichnet, hat die Fachgesellschaft der Internisten entscheidend geprägt. In seiner Zeit als Generalsekretär von 1993 bis 2001 war er dabei eher der "General, der die Siege erringt und feiert", charakterisierte Professor Dr. med. Hans-Peter Schuster, derzeitiger Generalsekretär der DGIM die Amtszeit seines Vorgängers.

1925 in Liegnitz geboren, studierte Lasch in Breslau und Erlangen Medizin. Er habilitierte 1959 mit einer Arbeit mit dem Titel "Latente Gerinnung". Aus seinen Forschungen entstand unter anderem ein neuer Therapieansatz: Die Fibrinolyse bei Intensivmedizin, Schocklunge und Multiorganversagen (MOV). Lasch war Mitglied des Wissenschaftsrats der DFG und bekam von der DGIM im Jahr 2001 die Gustav von Bergmann Medaille in Gold verliehen. Aus seiner Klinik gingen unter anderem 41 Habilitanden, 23 Wissenschaftler in Chefarztpositionen und neun Mediziner auf C4-Lehrstühlen hervor.

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