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Towards a European Research Area

27.10.2005 - (idw) Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Vom 19.-21. Oktober 2005 fand am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung, Speyer, die Internationale Tagung "Towards a European Research Area" statt. Die Herbsttagung des Forschungsinstitutes für öffentliche Verwaltung fand in diesem Jahr unter dem Titel "Towards a European Research Area" vom 19.-21. Oktober statt. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Jansen diskutierten die rund 90 Teilnehmer aus dem In- und Ausland die Entstehung und Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums und dessen Auswirkung auf die nationalen Forschungslandschaften. Von Experten der Europäischen Forschungspolitik aus Wissenschaft und Praxis wurde das Ineinandergreifen europäischer und nationaler Politik analysiert und die daraus folgenden Konsequenzen für die Universitäten, Forschungsinstitute, Intermediäre und Förderorganisationen skizziert.

Nach einer Begrüßung durch Frau Prof. Dr. Jansen und durch den Rektor der DHV, Herrn Prof. Dr. Fisch am Abend des 19. Oktobers 2005, hielt die Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz und Präsidentin der Universität des Saarlandes Frau Prof. Dr. Wintermantel die Eröffnungsrede zum Thema "Strenghtening Higher Education in Europe". Dabei wurde insbesondere der Zusammenhang zwischen nationalen Reformmaßnahmen wie der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder und der europäischen Entwicklung im Rahmen des Europäischen Forschungsraums hervorgehoben.

Die Vorträge am 20. und 21. Oktober 2005 waren drei Themenfeldern zugeordnet und wurden jeweils durch einen Keynote Speaker eingeführt:

1. Auf dem Weg von der European Science Foundation zu einem European Research Council
Die geplante Einrichtung des Europäischen Forschungsrates ist Ausdruck der fortschreitenden Institutionalisierung des Europäischen Forschungsraumes. Die Einführungsrede zu diesem Themenkomplex hielt Neil Williams, Senior Scientific Officer der European Science Foundation, der die Rolle und die Konzeption des künftigen Europäischen Forschungsrates skizzierte und das Verhältnis zur European Science Foundation erörterte.

2. Von nationalen Forschungskulturen zur Internationalisierung - Netzwerke und die Koordination nationaler Programme
Die erfolgreiche Integration nationaler Forschungslandschaften in den Europäischen Forschungsraum macht eine weitgehende Koordination nationaler Programme und Strukturen erforderlich, die aufgrund divergierender rechtlicher Rahmen, aber insbesondere auch durch unterschiedliche Forschungskulturen erschwert wird. Dr. Jacek Gierlinski, Direktor des Department of European Integration des polnischen Wissenschafts- und Technologieministeriums, leitete mit seinem Vortrag zum Verhältnis von nationalen und internationalen Forschungsprogrammen die Diskussion zu Netzwerken und Internationalisierung der europäischen Forschungslandschaft ein.

3. Auf dem Weg zum 7. Rahmenprogramm
Das geplante 7. Forschungsrahmenprogramm wird das zentrale Element der europäischen Forschungsförderung im Europäischen Forschungsraum sein. Dr. Leonidas Karapiperis, Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission, berichtete in seinem Vortrag über den neuesten Beratungsstand der Kommission zum kommenden 7. Rahmenprogramm. Die Problematik des Bürokratieabbaus ebenso wie die Ausrichtung und Zugänglichkeit der geplanten Förderprogramme für alte und neue Mitgliedstaaten der EU, für unterschiedliche Disziplinen und verschieden große Forschungsinstitutionen und Forschungsgruppen wurden aus unterschiedlichen Perspektiven von weiteren Referenten dargestellt und in angeregten Diskussionen von den Konferenzteilnehmern kommentiert.

Weitere Informationen: http://www.dhv-speyer.de/jansen/
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