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Weltenbilder - Weltenbilden

23.01.2006 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Neues internationales Masterprogramm wird mit Anfang 2006 drei Jahre vom DAAD voll finanziert und gemeinsam mit der Universität Erfurt ausgerichtet. Inhaltlich beschäftigt sich das Masterprogramm mit der Genese und Produktion von Weltbildern und Weltentwürfen, die im Zeitalter der Globalisierung und des iconic turn einerseits echoartig miteinander verknüpft sind und andererseits ohne ihre kulturgeschichtlichen Hintergründe nicht gedeutet werden können. Mit der Verbindung aus Architekturtheorie sowie Geschichtswissenschaft, Philosophie und Ökonomie wird sowohl die theoretische wie auch die praktische Dimension der Bilderproduktion thematisiert.

Organisatoren sind Prof. Dr. Jörg H. Gleiter (Entwerfen und Architekturtheorie, Bauhaus-Universität Weimar) und Prof. Dr. Reinhard Zöllner (Ostasiatische Geschichte, Universität Erfurt).

Neben Weimar und Erfurt beteiligen sich auch zwei japanische (Waseda University und Yokohama National University) und zwei koreanische Universitäten aus Seoul (Yonsei University und Kyonggi University). Insgesamt werden etwa 90 Studierende und 36 Hochschullehrer der Studiengebiete Architektur, Geschichte, Germanistik und Ökonomie an diesem Programm teilnehmen. Ziel ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die interdisziplinäre Forschung wie auch die längerfristige Festigung bestehender und neuer Partnerschaften.

Jedes Jahr werden drei zweiwöchige Kompaktseminare stattfinden, je eines in jedem der beteiligten Länder. Organisiert vom Lehrstuhl Entwerfen und Architekturtheorie, findet das erste Kompaktseminar vom 24. April bis 2. Mai 2006 an der Bauhaus-Universität Weimar statt. Es wird 32 Studenten und sechs Professoren unter dem Thema "Cultures of Memory" zusammenführen. Die abendlichen Vortragsveranstaltungen sind öffentlich; die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung, die im Zusammenhang der fortschreitenden Globalisierungsprozesse Ostasiens in politischer, wirtschaftlicher sowie kultureller Hinsicht zu beobachten sind, wird mit diesem transdisziplinären Programm eine Konsolidierung und Intensivierung bestehender partnerschaftlicher Beziehungen angestrebt.

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