Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 18. November 2019 

Welche Zukunft haben kleine feine Universitäten in Deutschland?

31.01.2006 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Einladung zum Hochschulpolitischen Abend in Berlin

Anlässlich des 550. Jubiläums der Universität Greifswald laden der Rektor Prof. Dr. Rainer Westermann und der Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretär Dr. Thomas Freund, am Donnerstag, dem 9. Februar 2006, zu einem Hochschulpolitischen Abend in die Landesvertretung in Berlin ein. Die Greifswalder Universität, Ort der nächsten Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz Anfang Mai 2006 (http://www.hrk.de), stellt an diesem Abend die Zukunft kleiner feiner Universitäten in Deutschland in den Mittelpunkt. Zur Veranstaltung werden der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Harald Ringstorff, sowie der Landesbildungsminister, Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann, erwartet. "Die deutsche Hochschullandschaft ist im Umbruch. Wir müssen dafür sorgen, dass aus den vielfältigen Veränderungen tatsächlich auch entscheidende Verbesserungen werden", so Rektor Rainer Westermann (Foto). "In der Hochschulpolitik ist vieles gut gemeint, aber schlecht gemacht. Beispielsweise haben Studierendenauswahl, Evaluation und Akkreditierung sowie leistungsorientierte Besoldung und Mittelverteilung zu erheblicher Mehrarbeit und komplizierter Bürokratie geführt. Bleiben beim immer härteren Wettbewerb um gute Dozenten, Studenten und ausreichend Gelder die kleinen Hochschulen auf der Strecke? Ist die Exzellenzinitiative ein schlechtes Zeichen, deren Finanzströme an den kleinen Universitäten im Osten vorbeizugehen scheinen? Oder liegt in der Konzentration auf bestimmte Schwerpunktbereiche auch eine Chance für Wissenschaftsstandorte jenseits der Massenuniversitäten? Wie wird es weniger finanzstarken Universitäten künftig gelingen, attraktive Qualität in Forschung und Lehre anzubieten? Welche Forderungen werden dabei konkret an die Hochschulpolitik von Bund und Ländern gestellt? Wie sind die vorhandenen Potenziale in zukunftsträchtige Arbeitsfelder umzumünzen?"

Im Vorfeld des kommenden Treffens aller Rektoren und Präsidenten der 261 Mitgliedshochschulen der Hochschulrektorenkonferenz mit dem Thema "Hochschulen in Europa" in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald wollen wir den kritischen Dialog über die Perspektiven des Erneuerungsprozesses der Universitäten in Deutschland suchen, so Westermann zum zentralen Anliegen des Hochschulpolitischen Abends.

Die Universität Greifswald wird nicht nur ihre Leistungen und Zukunftspläne vorstellen, sondern auch einen Teil ihrer traditionellen Schätze als älteste pommersche, schwedische und preußische Universität präsentieren.

Die Vertreter der Medien sind recht herzlich zu dem Hochschulpolitischen Abend eingeladen.

PROGRAMM

19.00 Uhr

GRUßWORT
Dr. Harald Ringstorff
Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern

EINFÜHRUNG
Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern

VORTRÄGE
Prof. Dr. Rainer Westermann
Rektor Universität Greifswald
"Wissen lockt - 550 Jahre Universität Greifswald.
Welche Zukunft haben kleine feine Universitäten in Deutschland?"

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer
Dekan der Medizinischen Fakultät, Universität Greifswald
"Medizinische Spitzenforschung in Greifswald - wie kleine Fakultäten Maßstäbe setzen können."

ca. 20.00 Uhr

GET TOGETHER
Im Anschluss wird zu einem Empfang und Büfett mit (frischen) Wildspezialitäten
aus dem Universitätsforst Greifswald gebeten.

Hintergrund Universität Greifswald - http://www.uni-greifswald.de

Erfolgreich und schnell studieren, wo andere Urlaub machen - das zeichnet das Studium an der Universität Greifswald aus. Dazu tragen die intensive und sehr persönliche Betreuung der fast 11.000 Studierenden und die kommunikative Atmosphäre bei. Mit der EU-Osterweiterung vor zwei Jahren rückte die 1456 gegründete Universität ins Zentrum des Ostseeraumes, eine der europäischen Zukunftsregionen, in der über fünfzig Millionen Menschen leben. Die Universität setzt in Forschung und Lehre Schwerpunkte in den Lebenswissenschaften, Physik und Geowissenschaften, in der Kulturellen Interaktion mit dem Schwerpunkt Nord- und Osteuropa sowie Staat und Wirtschaft. Mit Forschungsclustern in der Community Medicine, der funktionellen Genomforschung, der Plasmaphysik und der Landschaftsökologie konnten international anerkannte Wissenschaftszentren an der Universität Greifswald etabliert werden.

Universität Greifswald
Der Rektor
Prof. Dr. Rainer Westermann
Am Schießwall 4 a, 17489 Greifswald
T +49 (0)3834/86 11 00
F +49 (0)3834/86 11 05
E rektor@uni-greifswald.de
http://www.uni-greifswald.de

Einladung für Medienvertreter

zum Hochschulpolitischer Abend

FAX-Antwort bitte an: + 49 (0)30/2 06 04 802

Teilnahmebestätigung

Am Hochschulpolitischen Abend "Wissen lockt - 550 Jahre Universität Greifswald. Welche Zukunft haben kleine feine Universitäten in Deutschland?" am Donnerstag, dem 9. Februar 2006, um 19.00 Uhr, in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern (In den Ministergärten 3, 10117 Berlin)

nehme ich teil

kann ich leider nicht persönlich kommen

es kommt stattdessen:

Name, Vorname

Medium

Tel./E-Mail

uniprotokolle > Nachrichten > Welche Zukunft haben kleine feine Universitäten in Deutschland?
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/112499/">Welche Zukunft haben kleine feine Universitäten in Deutschland? </a>