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Die Metropolregion im Übergang zur Wissensgesellschaft

01.02.2006 - (idw) Universität Hannover

Fachforum 2006 - eine Veranstaltung des Kompetenzzentrums für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover Am Freitag, 3. Februar 2006 wird von 11 bis 15.30 Uhr das jährliche Fachforum des Kompetenzzentrums für Raumforschung und Regionalentwicklung im Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover veranstaltet. Einlass ist ab 10.30 Uhr. Die Tagungsgebühr beträgt 50 Euro, für Studierende ermäßigt 15 Euro. Neben Fachvorträgen bietet eine Diskussionsrunde, an der auch Prof. Erich Barke, Präsident der Universität Hannover teilnimmt, Einblicke in das Thema. Prof. Bettina Oppermann vom Institut für Freiraumentwicklung und Planungsbezogene Soziologie moderiert.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und befasst sich thematisch mit der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen die sich, wie auch andere Städte und Regionen, im Übergang zur Wissensgesellschaft befindet. Wissen wird immer mehr zum entscheidenden Wirtschafts- und Standortfaktor. Persönliche Netzwerke und Wissensaustausch bestimmen die Innovationsdynamik in Regionen; damit stehen Kooperationen von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung im Mittelpunkt regionaler Standortpolitik.

Durch die Anerkennung als "Metropolregion von europäischer Bedeutung" findet sich der Raum Hannover-Braunschweig-Göttingen mittlerweile auf der europäischen Landkarte wieder. Die Bildung der Metropolregion ist eine Herausforderung an Politik und Verwaltung. Gleichzeitig ist sie eine Chance, wirtschaftliche und wissenschaftliche Potenziale im Raum effektiver zu vernetzen. Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen eröffnet hierfür neue Perspektiven. Ihre Zukunft liegt in der Entwicklung zur WissensRegion.

Das Fachforum "WissensRegion Hannover-Braunschweig-Göttingen" widmet sich folgenden Fragen:
- Was zeichnet WissensRegionen aus?
- Unter welchen Bedingungen spielt räumliche Nähe für die Vermittlung von Wissen eine Rolle?
- Welche Akteure und Akteurinnen sind angesprochen, ihr Wissen zugunsten einer erfolgreichen Regionalentwicklung einzubringen?
- Welche Strategien sind geeignet, um sich als WissensRegion im Wettbewerb der Regionen erfolgreich zu positionieren?
- Welche zusätzlichen Chancen ergeben sich in dieser Hinsicht durch den Status als Metropolregion?

Am Vormittag erläutert Prof. Martina Fromhold-Eisebith von der Universität Salzburg im Kernvortrag "Warum ist Wissen ein Thema für Stadt und Region?" und geht dabei auf die Leitfragen der Veranstaltung ein.
Nach der Mittagspause gibt es eine zweistündige Diskussion mit neun Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie Stadt und Region, in der die Anforderungen an eine auf Wissen basierende Stadt- und Metropolregion aufgezeigt werden. Daran nehmen unter anderem der Präsident der Universität Hannover Prof. Erich Barke, Thomas Dienberg, Stadtbaurat der Stadt Göttingen und Leiter der Projektgruppe Wissensvernetzung der Metropolregion, sowie Heiko Spieker von VW Nutzfahrzeuge Hannover teil. Die Moderation übernimmt Prof. Bettina Oppermann von der Universität Hannover.
Neben der Auseinandersetzung mit dem Tagungsthema dient das Fachforum zugleich als Treffpunkt für Fachleute und Interessierte der Stadt- und Regionalforschung und -entwicklung in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Tanja Frahm vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung unter Telefon +49 511.9357-150 oder per E-Mail unter frahm@koris-hannover.de gern zur Verfügung.

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