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"NeuroTrain" - Neue Wege der Doktorandenausbildung - Europäische Union fördert mit 1,7 Mio. Euro

02.02.2006 - (idw) Universitätsklinikum Tübingen

Die Europäische Union fördert das Ausbildungsprogramm für Doktoranden "Training im Verständnis Neurodegenerativer Erkrankungen", kurz "NeuroTrain" mit 1,7 Mio. Euro. Das Projekt wird vom Leiter der Stabsstelle Wissenschaftsmanagement (SWM) der Universitäts-Augenklinik Tübingen, Dr. Thomas H. Wheeler-Schilling koordiniert. In den kommenden vier Jahren erhalten Nachwuchswissenschaftler die einmalige Chance, in diesem interdisziplinären und internationalen Ausbildungsprogramm klassische Fächergrenzen zu durchbrechen und praktische und länderübergreifende Forschungserfahrung zu sammeln.

Das Projekt beinhaltet unterschiedliche Forschungsrichtungen: von Morbus Parkinson, der Huntington-Krankheit bis zu erblichen Netzhauterkrankungen. Neben europäischen Partnern aus dem University College London, dem Kings College London, dem GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit Neuherberg und der Lund Universität in Schweden nehmen aus Tübingen Prof. Thomas Gasser (Neurologische Klinik), Prof. Olaf Riess (Institut für Humangenetik) und Dr. Bernd Wissinger (Molekulargenetisches Labor der Universitäts-Augenklinik) teil.

"Die 1,7 Mio. Euro von "NeuroTrain" zur gezielten Förderung junger Forscher ist auch eine Investition in die Zukunft von Tübingen und den Wissenschaftsstandort Deutschland," resümiert Wheeler-Schilling mit etwas Stolz, "denn oftmals erwachsen aus solchen Ausbildungsprojekten langjährige wissenschaftliche Kooperationen und solche Netzwerke sind ein wichtiges Elixier der Forschung, gerade auch in 'Zeiten der Exzellenz'."

Der Wissenschaftsmanager wertet diesen neuerlichen Erfolg auch als einen Indikator für das herausragende wissenschaftliche Umfeld und der Attraktivität und Reputation der Universität Tübingen auf europäischer Ebene.

"NeuroTrain" ist bereits das sechste Ausbildungsprogramm der Europäischen Union, welches unter der Federführung der SWM an der Universitäts-Augenklinik koordiniert wird. Seit dem Jahr 2000 konnten mit diesen Projekten nahezu 80 Nachwuchswissenschaftler aus 23 Ländern eine hervorragende Startposition auf ihrer Karriereleiter erzielen. Der zukunftsweisende Schritt von Prof. Eberhart Zrenner, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Augenklinik, eine Stabstelle Wissenschaftsmanagement zu initiieren, erweist sich aufs Neue als ein vorausschauender Schachzug zur Stärkung des Tübinger Forschungs- und Ausbildungsstandortes.

Ansprechpartner für nähere Informationen:

Universitätsklinikum Tübingen
Augenklinik, Stabsstelle Wissenschaftsmanagement
Dr. Thomas H. Wheeler-Schilling, Leitung
Röntgenweg 11, 72076 Tübingen
Tel. 0 70 71 / 29-8 76 44, Fax 0 70 71 / 29-37 74
E-Mail thomas.wheeler-schilling@uni-tuebingen.de

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