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Der 'typische' MBA-Student an der Open University Business School

06.02.2006 - (idw) Open University

Der "typische" MBA-Studenten an der britischen Open University Business School in Deutschland ist 35 Jahre und männlich. Er verfügt über einen technisch-wissenschaftlichen Hintergrund als Ingenieur oder Naturwissenschaftler, fünf bis zehn Jahre Berufserfahrung und ist in der Industrie tätig. Sein Wunsch: Eine akademische MBA-Weiterqualifizierung für Führungsaufgaben, ohne den Job aufgeben zu müssen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Open University Business School. Erfasst wurden alle MBA-Programmteilnehmer in Deutschland für das Studienjahr 2005/2006.

Die britische Hochschule ist mit rund 200.000 Studierenden die größte europäische Universität. An ihrer Business School Fakultät bietet sie ein berufsbegleitendes MBA-Fernstudium an. Die Programme sind dreifach akkreditiert von EQUIS, AMBA und AACSB, in Deutschland als auch weltweit anerkannt. Fachkräfte können in rund 2 1/2 Jahren ihre theoretischen und praktischen Managementkenntnisse erweitern, um in Führungspositionen aufzusteigen.

In Deutschland haben sich 367 Studierende zum Semesterstart im November 2005 für das MBA-Programm eingeschrieben. Davon sind 29 Prozent weiblich, 71 Prozent männlich. Die meisten sind zwischen 31 und 40 Jahre alt. Der MBA ist besonders im Süden Deutschlands begehrt: So wohnen 61 Prozent in süddeutschen Ballungsgebieten. 29 Prozent leben im Norden, 8 Prozent in der Mitte. Obwohl nur auf Englisch studiert wird, haben die meisten MBA-Studenten die deutsche Staatsangehörigkeit. Viele verfügen jedoch über einen breiten internationalen Background, sei es familiär oder beruflich. Fast alle MBA-Programmteilnehmer sind berufstätig. Rund 65 Prozent haben eine technisch-wissenschaftliche Qualifikation. Sie sind als Diplomingenieure, Biologen oder Informatiker in der Pharma- und Medizingeräte- oder Anlagentechnik beschäftigt. Die anderen sind zumeist Geisteswissenschaftler und Diplomkaufleute, oft aus Finanz- und Administrationsbereichen internationaler Firmen. Reger Erfahrungsaustausch unter Praktikern unterschiedlicher Berufszweige ist auch im Fernstudium garantiert: Er findet in den Tutorien, aber auch über E-Mails und in Telefonaten statt. "In den Präsenzseminare in England und in den Alumni-Veranstaltungen lassen sich unter 18.000 aktiven Ehemaligen hervorragend Karrierenetze knüpfen", sagt Tristan Sage von der OU Business School in München.

Weitere Informationen:
OU Business School, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, T.Sage@open.ac.uk http://www.open.ac.uk/germany
Weitere Informationen: http://www.open.ac.uk/germany
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