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Finanzielle Zukunft des "Heidelberger Forums Biowissenschaft und Gesellschaft" gesichert

06.02.2006 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Manfred Lautenschläger, Gründer der MLP AG und bekannter Förderer von Forschung und Wissenschaft in der Rhein-Neckar-Region, hat dem "Heidelberger Forum Biowissenschaft und Gesellschaft" für weitere vier Jahre seine finanzielle Unterstützung zugesichert Das "Heidelberger Forum Biowissenschaft und Gesellschaft" wurde 2001 als eine Zusammenarbeit des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sowie des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) und der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität gegründet. Seitdem finden in Heidelberg regelmäßig populärwissenschaftliche Vorträge statt, in denen renommierte Forscher aus aller Welt einem Laienpublikum neueste Erkenntnisse aus biologischer Forschung vorstellen und deren Einfluss auf unsere Gesellschaft und unser Leben diskutieren.

"Wissenschaft findet schon lange nicht mehr nur zurückgezogen in Labors statt: in fast jedem Bereich unseres täglichen Lebens spielen Wissenschaft und Technik heute eine zentrale Rolle. Genau deshalb ist es so wichtig, dass es Initiativen wie das Heidelberger Forum gibt, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern", erläutert Lautenschläger seine Entscheidung, die seit 2004 gewährte Unterstützung auch weiterhin fortzuführen.

In den vergangenen Jahren brachte das Forum unter anderem Koryphäen wie die Nobelpreisträgerin Professor Christiane Nüsslein-Volhard, den ehemaligen Vorsitzenden der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Hubert Markl, und den Präsidenten des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates, Professor Gottfried Schatz, nach Heidelberg. Mit interessierten Bürgern diskutierte das Forum Fragen wie "Wann beginnt die Existenz des Menschen?", "Was sind die neurobiologischen Grundlagen des Bewusstseins?" oder "Missbrauch der Wissenschaft: Doping im Sport".

Auch für dieses Jahr sind im Zuge des Heidelberger Forums schon drei Vorträge herausragender Wissenschaftler geplant. So wird am 7. März Professor Jürgen
Mittelstraß, der Vorsitzende des österreichischen Wissenschaftsrates, "Bioethik und Menschenwürde" thematisieren, und Sir Alec Jeffreys von der University of Leicester, England, wird das Heidelberger Publikum am 12. Mai über den "genetischen Fingerabdruck" aufklären. Den Abschluss der diesjährigen Vortragsreihe des Heidelberger Forums bildet im September Professor Svante Pääbo, der Direktor des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig.

"Wir sind sehr froh, dass das Heidelberger Forum dank Manfred Lautenschlägers großzügiger Unterstützung auch in Zukunft solch hochkarätige Gäste einladen kann, um die Menschen in der Rhein-Neckar-Region über das Neueste aus der Welt der Wissenschaft zu informieren", sagt Professor Matthias Hentze, der Vize-Direktor des EMBL.

Das nächste Heidelberger Forum findet am 7. März 2006 um 18.00 Uhr mit Professor Jürgen Mittelstraß in der Print Media Academy, Kurfürstenanlage 52-60, statt.


Weitere Informationen unter:
http://www.embl.de/aboutus/sciencesociety/hdforum.html

Rückfragen bitte an:
Anna-Lynn Wegener
Office of Information and Public Affairs
EMBL
Meyerhofstrasse 1
69117 Heidelberg
Tel. 06221 3878452, Fax 387525
wegener@embl.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

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