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Berlinale 2006 - Fünf HFF-Studentenfilme im Programm

06.02.2006 - (idw) Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg

Die Auswahljurys der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2006 haben fünf Produktionen von Studierenden der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg ausgewählt. Im Kurzfilmwettbewerb läuft Jan Koesters Diplomfilm OUR MAN IN NIRVANA. Eine Verkettung unglücklicher Zufälle befördert Rockstar John vorzeitig ins Jenseits. Doch die Tür zum Nirwana öffnet sich erst nach eingehender Prüfung des Bewerbers und längst nicht für jeden. Ein wunderbarer Film, unterhaltsam wie phantasievoll und mit Augenzwinkern moralisierend.

In der Perspektive Deutsches Kino wird VIER FENSTER in der Regie von Christian Morris Müller (extern) uraufgeführt, eine Koproduktion mit der HFF München. Der Diplomfilm von Katharina Herrmann (Produktion), Maja Stieghorst (Montage) und Ingo Baier (Ton) zeigt "vier Gesichter einer Familie, vier Schreie nach Leben, ein Geheimnis hinter vier Fenstern".

Nach der Premiere auf dem Max-Ophüls-Festival Saarbrücken ebenfalls in der Perspektive läuft AUSZEIT von Jules Herrmann, das Psychogramm eines glücklosen Werbemanagers. Wilms hat eine junge Frau erwürgt - möglicherweise. In der Anonymität des Flughafens versucht er, den Bildern in seinem Kopf zu entkommen. Als er einer Tat verdächtigt wird, die er nicht begangen hat, wird er unfreiwillig zum Ermittler seines eigenen Falls.

Eine weitere Premiere der Perspektive Deutsches Kino ist NEUN SZENEN von Dietrich Brüggemann. Neun traurige, lustige und absurde Situationen in neun langen Einstellungen, jede ohne einen einzigen Schnitt. Ein Film über 20jährige, die wissen, wo sie hin wollen - aber keine Ahnung haben, wo es langgehen soll -und ihre Eltern.

Was geschieht mit uns nach dem Tod? Diese Frage beantwortet Daniel Lang mit seinem Film DOG, der im Panorama Premiere haben wird. Autobiografisch erzählt der Regisseur von seinem frühen Ende in Kalkutta, seiner Wiedergeburt und seinem kurzen Leben als Straßenköter in Kalkutta. Dog entstand im Rahmen eines Projekts von Prof. Rosa von Praunheim in Zusammenarbeit mit ARTE.

Die Berlinale-Filme vom letzten Jahr, allen voran Izabela Plucinskas "Jam Session", Gewinner des Silbernen Bären im Kurzfilmwettbewerb, traten bald darauf ihren Siegeszug auf den internationalen Filmfestivals an. Ganz sicher wird die Berlinale-Premiere der diesjährigen Filme erst der Beginn einer langen Reise um die Welt sein.
Weitere Informationen: http://www.berlinale.de
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