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Die Düngerwelt zu Gast bei Freunden: Bericht vom 14. Welt-Düngerkongress des Internationalen Zentrums für Düngemittel (C

08.02.2006 - (idw) Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)

Ihren 14. Welt-Düngerkongress (WFC14), der vom 22.-27. Januar 2006 in Chiang Mai, Thailand stattfand, hatte das Internationale wissenschaftliche Zentrum für Düngung (CIEC) dem Thema "Dünger und Düngung - Verantwortung übernehmen für sichere und gesunde Nahrung und Schutz von Umwelt und Natur" gewidmet. CIEC wurde 1933 in Rom als NGO (Non Governmental Organization) gegründet und ist damit die älteste internationale Organisation, die sich speziell mit Fragen zu Düngern und Düngung befasst.

Seit 1996 ist der Leiter des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig als Vizepräsident von CIEC für die wissenschaftliche Planung von Konferenzen zuständig (Foto 1). Die Weltdüngerkongresse von CIEC finden alle vier Jahre statt. In diesem Jahr folgten fast 700 Gäste aus aller Welt der Einladung Thailands in das frühlingshafte Chiang Mai im Norden des Landes. Auf thailändischer Seite war das Land Development Department (LDD) vom Landwirtschaftsministerium mit der Organisation des Kongresses betraut worden.

Wissenschaftler/innen aus 32 Nationen stellten in fast 200 Beiträgen Ergebnisse aus ihrer Forschung zu Bodenfruchtbarkeit und zur Mineralstoffernährung von Kulturpflanzen vor. Zwei Drittel der Beiträge kamen dabei aus Thailand, Deutschland, Italien, Iran, China und Ungarn. Das Bemerkenswerte am WFC14 war, dass klassische Düngungsfragen, wie etwa die Diagnose von Ernährungsstörungen oder Entscheidungshilfen für die Ableitung von Höhe und Form der Mineraldüngung, nur noch ein Viertel aller Beiträge ausmachten. Drei Viertel dagegen befassten sich mit Nährstoffproblemen bei Pflanzen im ökologischen Landbau, Boden- und Umweltschutz, Beziehungen zwischen Nährstoffversorgung und Qualität pflanzlicher Produkte und dem Recycling von Nährstoffen. Diese Themen reflektieren in herausragender Weise die kritischen Bereiche der Düngung, bei denen die Landwirtschaft Verantwortung zu übernehmen hat, um das Bekenntnis zu nachhaltiger Entwicklung auch mit Leben zu erfüllen.

Wissenschaftliche Kongresse wie der WFC14 dienen nicht nur dem Austausch und der Diskussion von Forschungsergebnissen, sondern bieten auch Gelegenheit zum persönlichen Kontakt von Wissenschaftler/innen und zur Initiierung gemeinsamer Forschungsaktivitäten, wozu die perfekte Organisation und die überwältigende Gastfreundschaft der Thailänder ein unvergleichliches Ambiente boten (Foto 2).

Die Vorträge sind (zunächst als Abstracts) auf http://www.pb.fal.de, weitere Informationen und Bildmaterial auf http://www.ldd.go.th/WFC14th verfügbar.


Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig, E-Mail: pb@fal.de
Weitere Informationen: http://www.pb.fal.de - Vorträge (zunächst als Abstracts) http://www.ldd.go.th/WFC14th - weitere Informationen und Bildmaterial
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