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Brachte Dunkle Materie die ersten Sterne zum Leuchten?

15.03.2006 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

"Sterile" Neutrinos als Bestandteil der Dunklen Materie / Zerfall bewirkt
sehr frühe Entstehung von Sternen im Universum Dunkle Materie könnte zur Entstehung von Sternen bereits zu einem sehr
frühen Zeitpunkt in der Geschichte des Universums geführt haben.
Voraussetzung dafür ist, dass diese Dunkle Materie aus "sterilen" Neutrinos
aufgebaut ist. Peter Biermann, Max-Planck-Institut für Radioastronomie,
und Alexander Kusenko, University of California at Los Angeles, USA,
zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "Physical
Review Letters" (PRL, 10. März 2006) , dass der Zerfall solcher sterilen
Neutrinos die Entstehung von molekularem Wassserstoff deutlich
beschleunigt und dadurch zum Aufleuchten der ersten Sterne nur 20 bis 100
Millionen Jahre nach dem Urknall selbst führt. Die Strahlung dieser ersten
Generation von Sternen wiederum ionisierte das umgebende interstellare
Gas in einem Zeitraum von 150 bis 400 Millionen Jahren nach dem Urknall.
Das erklärt bisher rätselhafte Beobachtungsergebnisse in einer einfachen Weise.
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/200603142/
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