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UKE-Institut erhält für Krebsforschung 319 000 US-Dollar vom National Institute of Health

20.03.2006 - (idw) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Das Institut für Klinische Chemie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat vom US-amerikanischen National Institute of Health (NIH) weitere 319 000 US-Dollar für die Entwicklung einer neuen Krebsdiagnostik erhalten. Anträge auf Forschungsförderung an das NIH sind hoch kompetitiv; die Förderung von Forschergruppen außerhalb der USA ist eher die Ausnahme. Dem Institut für Klinische Chemie (Direktor: Prof. Dr. Christoph Wagener) gelang es, nach erfolgreicher Arbeit während des ersten Bewilligungszeitraums eine dreijährige Anschlussförderung einzuwerben.

Dr. Peter Nollau vom Institut für Klinische Chemie ist als "Co-Principle-Investigator" zusammen mit seinem Kooperationspartner und "Principle-Investigator", Prof. Bruce J. Mayer vom University of Connecticut Health Center (Farmington, USA), Hauptantragsteller des Projekts zum Thema "A high troughput multiplexed phosphotyrosine profiling assay". Der Forschergruppe gehören unter anderem auch Ralph A. Bradshaw von der University of California (Irvine, USA) und Harriet Kluger vom Department of Medical Oncology der Yale University an. Die Fördersumme umfasst insgesamt 1,1 Millionen US-Dollar, von denen etwa 30 Prozent (für Personal- und Sachmittel) auf das Institut für Klinische Chemie entfallen.

Dr. Nollau entwickelt zusammen mit Anja Voigt und Kevin Dierck eine neuartige Proteom-basierte Krebsdiagnostik. Hierzu werden aus kleinsten Mengen an Patientenproben globale Profile von modifizierten Eiweißmolekülen erstellt (zelluläre Tyrosinphosphorylierung), die der Charakterisierung fehlgesteuerter Signalübertragungsnetzwerke dienen. Dies soll zukünftig die Wahl einer geeigneten Therapie erleichtern beziehungsweise die Identifizierung von neuen Ansätzen zur Wirkstoff¬entwicklung möglich machen. Das Projekt wird innerhalb des UKE in enger Kooperation mit Prof. Dr. Walter Fiedler (II. Medizinische Klinik) und Priv.-Doz. Dr. Martin Horstmann (Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie) durchgeführt.

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