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Land Hessen gibt 30 Millionen Euro zur Sanierung des Darmstädter Schlosses

20.03.2006 - (idw) Technische Universität Darmstadt

Wissenschaftsminister Corts: Nachhaltige Unterstützung der TU Darmstadt und Verantwortung für Kulturerbe

Wiesbaden / Darmstadt - Das Land Hessen wird für die Sanierung des Darmstädter Schlosses 30 Millionen Euro aufwenden. Die Renovierungskosten für die einstige Residenz der Großherzöge von Hessen-Darmstadt ist in einem Sachverständigen-Gutachten mit rund 40 Millionen Euro beziffert. Zehn Millionen wird die Technische Universität Darmstadt aus ihrem Investitionsbudget aufbringen. Das haben der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, und der Präsident der TUD, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

"Mit dieser Entscheidung dokumentiert die Landesregierung ihre Entschlossenheit, die Entwicklung der TU Darmstadt nachhaltig zu unterstützen, und trägt gleichzeitig ihrer Verantwortung für das kulturelle Erbe Rechnung", hob Corts hervor. Das landesgeschichtlich bedeutende Darmstädter Schloss werde für die Technische Universität auf diese Weise wieder zur repräsentativen ersten Adresse. "Das ist ein großartiges, zukunftsweisendes Ergebnis. Es wird die positive Entwicklung und das Image der Universität beflügeln", sagte Wörner.

Zu der Finanzierungsvereinbarung gehört auch eine weitere Abmachung zwischen dem Land und der Hochschule: Die zur Zeit im Schloss untergebrachte Universitäts- und Landesbibliothek wird voraussichtlich 2009 komplett in einen Neubau auf dem Campus Stadtmitte zwischen Alexander- und Magdalenenstraße umziehen. Der Entwurf des Nürnberger Büros Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten BDA war vor kurzem in einem Architektenwettbewerb einstimmig mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden. Die Kosten für den Bau des modernen Kommunikations- und Informationszentrums werden auf 60 Millionen Euro geschätzt. Die Landesregierung garantiert die Übernahme der Hälfte dieses Betrags, falls sich der Bund aus dem Bund-Länder-Programm für Hochschulbauförderung teilweise oder ganz zurückziehen sollte.

In das renovierte Schloss, dessen Baugeschichte 600 Jahre umspannt, soll unter anderem die Universitätsleitung einziehen. Vorgesehen ist auch, Räume etwa für Ausstellungen, Empfänge oder andere Veranstaltungen herzurichten, die von der Bürgerschaft unmittelbar genutzt werden können. "Ein vielerlei genutztes Schloss wird neue Impulse für das Zusammenspiel von Wissenschaft und Stadt setzen", sagte Wörner.

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