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Kooperation mit Hausarztpraxen stärken

27.03.2006 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

"4. Heidelberger Tag der Allgemeinmedizin" am 6. Mai 2006 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg Zum vierten Mal lädt die Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg am 6. Mai 2006 zum "Tag der Allgemeinmedizin" ein. Die erfolgreiche Veranstaltung mit regelmäßig mehr als 200 Teilnehmern bietet Hausärzten, ihren ärztlichen Weiterbildungsassistenten sowie Arzthelferinnen klinische Weiterbildungskurse, praktische Workshops und aktuelle Diskussionsforen.

"Die Themen beziehen sich dabei auf aktuelle Beratungsanlässe in der Hausarztpraxis und Kooperationsprojekte von Klinikum und Hausärzten", erklärt Professor Dr. Joachim Szecsenyi, Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. Dazu gehören Themen wie "Interaktive Fallbesprechungen bei Herzinsuffizienz", "Was ist sinnvoll in der prästationären Diagnostik" oder "Medikamentenverordnung bei multimorbiden und älteren Patienten an der Schnittstelle Praxis/Krankenhaus". Arzthelferinnen können unter anderem bei einer Führung durch die Innere Medizin den Weg eines Patienten im Universitätsklinikum verfolgen.

Partnerschaftliche Patientenversorgung optimieren

"Mit der Veranstaltung möchten wir das partnerschaftliche Netzwerk mit den Hausarztpraxen der Rhein-Neckar-Region stärken und die gemeinschaftliche Versorgung von Patienten in Praxen und Kliniken noch besser aufeinander abstimmen", betont Professor Szecsenyi. In der abschließenden Diskussionsrunde wagt er dann noch einen "Blick in die Glaskugel": Das Thema "Wie sieht die Hausarztpraxis der Zukunft aus?" dürfte für reichlich Diskussionsstoff sorgen.

2005 wurde die Sektion Allgemeinmedizin zur Abteilung für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg aufgewertet. Sie ist eine der wenigen voll ausgebauten Abteilungen für Allgemeinmedizin in Deutschland. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Forschungsprojekte mit 1,7 Millionen Euro. Schwerpunkte sind u.a. die bessere Erfassung von Daten zur Patientenversorgung, die Behandlung chronisch Kranker, Diagnostik und Prävention.

Darüber hinaus bietet die Abteilung gemeinsam mit mehr als 200 Lehrpraxen den Heidelberger Medizinstudenten patientennahen Unterricht im Rahmen ihres Studienprogramms HEICUMED an.

Programm, Anmeldung und weitere Information zur Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung unter:

www.allgemeinmedizin.uni-hd.de/

Rückfragen an:
Cornelia Mahler M.A.
Tel.: 06221 / 56 62 64
E-Mail: cornelia.mahler@med.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/index.php?id=15presse

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