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Noch mehr tun für den wissenschaftlichen Nachwuchs: neue Angebote für exzellente junge Forscher

28.03.2006 - (idw) VolkswagenStiftung

VolkswagenStiftung legt zwei neue Förderangebote auf - zwei Förderinitiativen werden mit letztem Ausschreibungsstichtag im Herbst 2006 beendet Das Kuratorium der VolkswagenStiftung hat in seiner Frühjahrssitzung die Einrichtung zweier neuer Förderangebote beschlossen. Eröffnet wird ein Förderbereich "European Platform for Life Sciences, Mind Sciences, and the Humanities". In diesem Angebot treffen sich die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und die kognitiven Neurowissenschaften. Ebenfalls neu eingerichtet wird mit den "Schumpeter Fellowships" ein personenbezogenes Angebot für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in den Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften. "Die in den vergangenen Jahren bewusst in den Fokus gerückte personenbezogene Förderung hat sich für die Stiftung als guter Weg erwiesen. Ihn gehen wir mit diesen neuen Angeboten konsequent weiter", sagt Generalsekretär Dr. Wilhelm Krull.

Beendet werden die beiden Förderinitiativen "Innovationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft" (letzter Stichtag zur Antragstellung: 31. August 2006) und "Zusammenspiel von molekularen Konformationen und biologischer Funktion" (letzter Stichtag zur Antragstellung: 15. September 2006).

European Platform for Life Sciences, Mind Sciences, and the Humanities
Diese "Plattform" soll die Vernetzung vorantreiben der Nachwuchsforscher und -forscherinnen, die im Grenzbereich von kognitiven Neurowissenschaften sowie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften arbeiten - und zwar explizit über Disziplinen- und Ländergrenzen hinweg. Als erster Schritt ist dazu für Herbst 2006 ein Workshop geplant, der inhaltlich zur Identifizierung von Themen und strukturell zur Etablierung von Arbeitsgruppen dienen soll. Diese Teams arbeiten dann über identifizierte Forschungsfragen - Fragen also, die nicht über die jetzt aufgelegte Ausschreibung vorgegeben, sondern erst mit dem Auftaktworkshop festgezurrt werden. Auch diese Arbeitsphase wird von der Stiftung begleitet; mittelfristig besteht zudem die Möglichkeit, einzelne Pilotprojekte zu unterstützen. Grundlegendes Ziel ist es, Exzellenz auf diesem Wissensgebiet zu fördern und das neu entstehende Forschungsfeld spürbar voranzubringen. Daher werden die - maximal 40 - Teilnehmer des Workshops im Rahmen eines heute mit Stichtag 1. Juni 2006 gestarteten Wettbewerbs ausgewählt. Von den Bewerbern wird dabei erwartet, dass nicht nur das eigene Forschungsthema dargestellt, sondern auch in einem Abstract ein kleines Projekt formuliert und die Motivation der Bewerbung erläutert wird. Die ausführlichen Bedingungen für diesen Wettbewerb sind zu finden unter dem Menüpunkt <http://www. volkswagenstiftung.de/foerderung/offen-fuer-aussergewoehnliches.html>.

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Kontakt Förderbereich
European Platform:
- für die Naturwissenschaften
Dr. Henrike Hartmann
Telefon: 0511 8381 - 376
E-Mail: hartmann@volkswagenstiftung.de

- für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften
Dr. Vera Szöllösi-Brenig
Telefon: 0511 8381 - 218
E-Mail: szöllösi@volkswagenstiftung.de
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Schumpeter Fellowships für die Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften

Die VolkswagenStiftung unterbreitet dem hoch qualifizierten Forschernachwuchs in den Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften ein neues Angebot: die Schumpeter Fellowships - benannt nach einem der erfolgreichsten Volkswirtschaftler des 20. Jahrhunderts, Joseph Alois Schumpeter. Gefördert werden, einzeln oder in kleinen Gruppen, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren Projekten Neuland erschließen wollen. Dabei kann es sich sowohl um Vorhaben handeln, die die inhaltlichen und methodischen Fachgrenzen auszuloten und gleichsam "von innen" aufzubrechen suchen, als auch um solche, die den Mainstream durch Kooperationen jenseits üblicher Fächerkombinationen verlassen und auf diesem Wege zur wissenschaftlichen Neuorientierung beitragen können.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist unter anderem eine Promotion mit herausragendem Ergebnis, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegen sollte; ebenso, dass die Person sich mit eigenständigen Beiträgen international zu positionieren vermag. Durchaus begrüßt wird auch, wenn neben den Wirtschafts-, Sozial- oder Rechtswissenschaften in die jeweiligen Forschungsvorhaben auch thematisch angrenzende Disziplinen eingebunden sind - wie etwa Mathematik, Physik, Psychologie, die Kognitions- und Neurowissenschaften, die Ingenieurwissenschaften, Philosophie oder Geschichte. Die ausführlichen Rahmenbedingungen dieser neuen Förderinitiative finden Sie ab Anfang Mai 2006 in einem "Merkblatt für Antragsteller" auf unserer Website unter http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/herausforderungen.html.
Pro Jahr wird die Stiftung etwa acht bis zehn Schumpeter Fellowships vergeben; erstmaliger Bewerbungsschluss ist der 31. März 2007.

Mit diesem Angebot erweitert die Stiftung zugleich ihr Förderangebot für jene Wissenschaftsgebiete, auf die auch schon die Förderinitiative "Innovationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft" zielte. In dieser Initiative hat die Stiftung jetzt weitere acht Vorhaben mit insgesamt 2,1 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Nach einem letzten Antragsstichtag am 31. August 2006 werden dann voraussichtlich im Frühjahr 2007 letztmals Vorhaben zur Erforschung von Innovationsprozessen in Wirtschaft und Gesellschaft bewilligt werden.

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Kontakt
Schumpeter Fellowships
Dr. Hagen Hof
Telefon: 0511 8381 - 256
E-Mail: hof@volkswagenstiftung.de
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Über neu auf den Weg gebrachte Vorhaben in anderen Förderinitiativen informieren wir Sie detailliert in den kommenden Tagen.

Kontakt
VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon: 0511 8381 - 380
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de
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Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter
http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20060328

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