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Neue Ziele - Neue Aktivitäten: Sensibilisierung für Existenzgründungen: Kooperationsvertrag zwischen Universität Trier u

28.03.2006 - (idw) Universität Trier

Nach dem Examen stellen sich viele Absolventen die Frage: Welchen Beruf soll ich jetzt ergreifen? Was mache ich jetzt? Der Wille ein eigenes Unternehmen zu gründen ist zwar oft vorhanden, doch fehlen meist Kapital, Know-how oder die richtige Idee. Vielen Interessierten ist unbekannt, dass es qualifizierte Beratung für potenzielle Existenzgründer direkt vor Ort gibt: Die Transferstelle der Universität Trier und das Technologiezentrum Trier (TZT GmbH) im naheliegenden Wissenschaftspark (WIP) auf dem Petrisberg beraten gründungswillige Hochschulangehörige und fördern innovative Ideen zur Existenzgründung. Um künftig neue Gründungsinteressierte zu sensibilisieren haben die Universität Trier durch Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger und das TZT durch Geschäftsführer Heinz Schwind ihren seit 1992 bestehenden Kooperationsvertrag am Montag, 27. März 2006, im Rahmen eines Pressegespräches neu unterzeichnet. Mit dem Kooperationsvertrag soll die "Kultur der Selbstständigkeit" weiter ausgebaut werden und Existenzgründungen aus dem Wissens- und Technologietransfer vertieft und intensiviert werden. Mit qualifizierten Beratungs-, Informations- und Hilfsangeboten wollen TZT und Transferstelle der Universität junge Existenzgründer/innen unterstützen. Hierzu gehören beispielsweise Informationen über Förderprogramme, -möglichkeiten und -einrichtungen, die bei der Gründung eines Unternehmens zu beachten sind. Im Rahmen eines gemeinsamen Veranstaltungsprogramms kommt darüber hinaus dem Erfahrungsaustausch mit bereits erfolgreichen Unternehmen aus Universität und TZT GmbH eine besondere Bedeutung zu.

Beide Kooperationspartner versprechen sich gegenseitige Synergieeffekte aus der Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen sie ein umfassendes Dienstleistungs- und Veranstaltungsangebot im Vorfeld der eigentlichen Existenzgründung für Gründungswillige bereit stellen und die "Gründungskultur" verbessern. Die Initiative wird vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstützt.

Das TZT möchte mit der Erneuerung der bestehenden Kooperation in Zukunft stärker den Hochschulbereich über sein Dienstleistungs- und Beratungsangebot informieren. Vor allem deswegen, weil bisher bereits 50 bis 60 Prozent der Existenzgründer im TZT aus dem Bereich der Universität Trier stammen, bemerkte Heinz Schwind. Auch die Universität hat in der Vergangenheit gute Resultate vorzuzeigen: Beim Existenzgründungsranking des Geographischen Instituts der Universität Regensburg erreichte sie Platz 17 unter 72 Universitäten, berichtete Präsident Schwenkmezger. Dies resultiere aus den bisher durchgeführten Programmen seiner Universität, wie etwa dem EXIST-Förderprogramm, den Gründungswerkstätten, dem Programm "Fairway", aber auch aus Kooperationen mit der Fachhochschule Trier und grenzüberschreitend mit der Universität Luxemburg.

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