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Gesundheitswesen: Wissenschaft und Praxis der Region vertiefen ihre Kooperation

28.03.2006 - (idw) Fachhochschule Osnabrück

Die Fachhochschule Osnabrück, die Managementgesellschaft katholischer Krankenhäuser der Region Osnabrück mbH (MKO) und das Klinikum Osnabrück wollen in der Zukunft ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Am 28. März unterzeichneten FH-Präsident Prof. Dr. Erhard Mielenhausen und die beiden Geschäftsführer Klaus Hölscher, MKO, sowie Dr. Hansjörg Hermes, Klinikum Osnabrück, eine Kooperationsvereinbarung. Seit über 25 Jahren bildet die FH Osnabrück Fachkräfte für das Gesundheitswesen aus. In ihren sieben Studiengängen bereitet sie künftige Pflege- und Gesundheitsmanager, Pflegepädagogen und Pflegeexperten, Krankenhausmanager sowie Ergo- und Physiotherapeuten auf ihre Tätigkeit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vor. Eine große Rolle kommt dabei dem praktischen Know-how zu, das Studierende während der Praxisphasen in Gesundheitseinrichtungen erwerben. Deshalb sind Kooperationsprojekte mit den Osnabrücker Kliniken bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des FH-Studiums.

Mit dem neuen Vertrag streben jetzt die Wissenschaftler und die Krankenhäuser eine viel intensivere Vernetzung an. Ihr Ziel ist es, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Bereichen des Krankenhaus- und Pflegemanagements, des Pflegedienstes sowie der Ergo- und Physiotherapie zu sichern und weiter zu entwickeln. Dazu sollen die Wissenschaftler der FH Osnabrück Projekte der beteiligten Kliniken - Marienhospital, Klinkum St. Georg (Frankziskus-Hospital Harderberg), Krankenhaus St. Raphael sowie Klinikum Osnabrück - begleiten und ihr Personal bei Fortbildungsseminaren unterstützen. FH-Studierende erhalten direkt aus den Krankenhäusern Informationen darüber, wo sie ihre Abschlussarbeiten anfertigen oder an Praxisprojekten mitwirken können. Auch die Suche nach gemeinsamen Forschungsprojekten soll ausgebaut werden. Garant für den lebendigen Austausch sind Ansprechpartner der beteiligten Einrichtungen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Krankenhausmanagement, Pflege oder Informatik, die nun stets im Dialog miteinander stehen werden.

"Unsere Partner zeigen mit ihrem Engagement, dass sie sich für die Ausbildung ihres eigenen Nachwuchses verantwortlich fühlen", betonte FH-Präsident Prof. Mielenhausen bei der Vertragsunterzeichnung. Die wissenschaftliche Kompetenz und das breite Spektrum der praktischen Erfahrungen seien unverzichtbar für künftige Experten der Gesundheitsbranche.

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