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HAI 2006 / Anästhesiologische Verfahren: Relevant für den Erfolg?

29.03.2006 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Hauptstadtkongress der DGAI für
Anästhesiologie und Intensivtherapie (HAI 2006)
6. bis 8. April 2006, bcc Berliner Congress Center

Anästhesiologische Verfahren: Relevant für den Erfolg?

Berlin - Vom 6. bis 8. April findet im Berliner Congress Center zum achten Mal der Hauptstadtkongress für Anästhesiologie und Intensivtherapie (HAI 2006) statt. Zu den Vorträgen von 400 renommierten Referenten aus dem In- und Ausland werden etwa 4.000 Wissenschaftler, Ärzte und Pflegekräfte erwartet. Die Charité und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) veranstalten in diesem Jahr erstmals gemeinsam diesen Kongress. Das Motto lautet: "Anästhesiologische Verfahren: Relevant für den Erfolg?" Themen sind unter anderem die Zukunft der Anästhesie in Europa, der Einsatz von Antibiotika auf Intensivstationen, Regionalanästhesie im Kindesalter sowie die notwendige Weiterentwicklungen von Fast-track Konzepten in Behandlungspfade. "Die erfolgreiche Behandlung der Patienten und der wirtschaftliche Erfolg einer Klinik sind heute nicht mehr voneinander zu trennen", sagt Tagungspräsidentin Univ.-Prof. Dr. med. Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité, Campus Virchow-Klinikum und Campus Mitte. Grund sind die neuen Vergütungssysteme nach den Einzeldiagnosen der Patienten. Prof. Spies: "Die erfolgreichste Klinik ist heute jene, die ihre Patienten bestmöglich ohne Komplikationen behandelt." Die DGAI habe sich deshalb als eine der ersten Fachgesellschaften engagiert, ihre Module mit den operativen Disziplinen in einem gemeinsamen Pfad abzugleichen. Diese Pfade beschreiben laut Prof. Spies den kürzesten Weg eines Kranken durch den "Dschungel" des Klinikbetriebs und seien als solche nicht immer leicht zu finden. Denn die meisten Patienten würden heute von Teams aus mehreren Ärzten und Pflegepersonal behandelt. Nur wenn der Patient informiert ist und alle Beteiligte in einem Behandlungspfad am gleichen Strang ziehen, könne ein bestmögliches Ergebnis erzielt werden. Ein Teil der Workshops auf dem Kongress wird sich deshalb mit dieser Thematik in der Anästhesiologie und auf der Intensivstation beschäftigen.

Zu einer vorausschauenden Planung gehört es laut Spies auch, dass die Ärzte auf ungewöhnliche Situationen vorbereitet sind. Dazu könnten schon bald Erkrankungen an der Vogelgrippe gehören. Prof. Spies: "Patienten mit aviärer Influenza werden auf einer Intensivstation behandelt. Ihre Überlebenschancen hängen im hohen Maß von den richtigen Entscheidungen der Ärzte ab." Auch wenn man hoffe, dass Deutschland verschont bleiben werde, müssen die Kliniken auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Zu den geladenen Referenten zählt deshalb auch Charles Gomersall, Leiter der Intensivmedizin am Princess Margaret Hospital in Hongkong. "Prof. Gomersall kennt die aviäre Influenza aus eigener Anschauung als behandelnder Arzt und wird den deutschen Medizinern sicherlich wertvolle Hinweise geben können", so Prof. Spies.

Terminhinweis:

Kongress-Pressekonferenz
Donnerstag, 6. April 2006, 10.30 bis 11.30 Uhr,
Raum B03, bcc Berliner Congress Center, Alexanderplatz 3, 10178 Berlin

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Antwortfax

____Ich werde den HAI 2006 in Berlin persönlich besuchen.

____Ich werde die Kongress-Pressekonferenz am 6. April in Berlin persönlich besuchen.

____Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über die Themen des Hauptstadtkongresses für Anästhesiologie und Intensivtherapie (HAI 2006) ___per Post/___per E-Mail.


____Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über die Themen der DGAI
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Ihr Pressekontakt für Rückfragen:
DGAI Pressestelle
Silke Jakobi
Postfach 30 11 20
D-70451 Stuttgart
Telefon: 0711 89 31 163
Fax: 0711 89 31 566
E-Mail:jakobi@medizinkommunikation.org
Internet: www.HAI2006.de

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