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Absolventen loben hohe Qualität der Wittener Medizin

16.05.2006 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Im bundesweiten Vergleich aller Medizin-Fakultäten fühlen sich die Alumni der UWH mit Abstand am besten auf das Berufsleben vorbereitet Der Wettbewerb um die fähigsten Medizinstudenten hat längst begonnen. Wo werden die Ärztinnen und Ärzte von morgen am besten ausgebildet? Wo sind die Innovativkräfte, die unser Gesundheitswesen so dringend braucht? An den Universitäten des Landes wird über die Zukunft der Mediziner-Ausbildung heftig diskutiert. Dabei wird neben strukturellen Bewertungskriterien zunehmend auch das Urteil der Studierenden und der Absolventen wichtig: gerade die jungen Ärzte können besonders realistisch beurteilen, ob sie an ihrer Universität das nötige Rüst- und Handwerkszeug für den Berufseinstieg erhalten haben - oder nicht. Das gute Abschneiden der Wittener Mediziner-Ausbildung beim aktuellen CHE-Ranking in der Wochenzeitung DIE ZEIT wird von einer neuen Absolventenbefragung an der UWH untermauert.

Die Universität Witten/Herdecke (UWH) hat zusammen mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) eine Absolventenbefragung im Fach Humanmedizin durchgeführt und sich einem bundesweiten Vergleich mit den anderen medizinischen Fakultäten gestellt. Befragt wurden Absolventen, die ihr Staatsexamen von 1996 bis 2002 ablegten.

Die UWH-Absolventen bescheinigen dabei ihrer früheren Universität außergewöhnliche Leistungen: Auf die Frage "Wie fühlen Sie sich durch ihr Studium auf das Berufsleben vorbereitet?" antworteten die "Wittener" im Schnitt mit der Schulnote 1,9. Bundesweit erteilten die Kommilitonen 2004 auf die gleiche Frage ihren ehemaligen Universitäten im Mittel nur die Schulnote 3,5.

Ärzte, die in Witten studiert haben, benoteten die Ausbildung von "praktischen ärztlichen Fähigkeiten" mit 1,6 (Bundesdurchschnitt 4,4), die Förderung von "psychosozialer Kompetenz" mit 1,6 (4,5) und die Befähigung zu Teamarbeit mit 1,7 (3,8). Den vermittelten Qualifikationen "Forschungskompetenz" und "betriebswirtschaftliche Kenntnisse" wurde hingegen Ausbaupotential bescheinigt. Trotzdem scheint das Interesse an der Forschung erfolgreich geweckt zu sein: 29% aller Wittener Absolventen begannen im Befragungszeitraum ihre ärztliche Karriere an einer Universität bzw. Universitätsklinik, die staatlichen Universitäten brachten es im Durchschnitt auf 27 %.

Der Dekan der medizinischen Fakultät, Professor Matthias Schrappe, zeigt sich über die Ergebnisse des Absolventen-Vergleichs erfreut: "Eine hochqualitative Patientenversorgung braucht fachlich und menschlich hervorragend ausgebildete Mediziner. Offensichtlich sind unsere Ehemaligen bestens auf ihren Berufsalltag vorbereitet. Der bescheinigte Aufholbedarf in den Forschungs-Kompetenzen ist bereits in die Neukonzeption des Studienganges eingeflossen. Mit der Fokussierung auf die Versorgungsforschung und der engeren Anbindung an die Kliniken der Maximalversorgung Köln-Mehrheim und Wuppertal werden hier schon bald sichtbare Ergebnisse vorliegen."

Detaillierte Ergebnisse werden auf der internationalen Konferenz der "Association for Medical Education in Europe" (AMEE) im September in Genua und auf der Konferenz der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) im November in Köln präsentiert.


Nähere Informationen zur Neukonzeption der Fakultät für Medizin an der Universität Witten/Herdecke und zu deren Leistungen finden Sie direkt unter dem Extra-Link "Neukonzeption Medizin" auf der Uni-Homepage: www.uni-wh.de

Kontakt: Universität Witten/Herdecke, Abteilung Kommunikation,
Dr. Olaf Kaltenborn, Tel.: 02302/926-848, E-mail: olafk@uni-wh.de, Web: www.uni-wh.de

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