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FHTW-Studierende bauen eigenen Rennwagen - Premiere im August auf dem Hockenheimring

16.05.2006 - (idw) Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Die Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) plant ihre Premiere auf dem Hockenheimring. Zum ersten Mal will ein Team der Hochschule mit einem selbst gebauten Rennwagen bei der Formula Student Germany 2006 starten. Der internationale Hochschul-Rennsport-Wettbewerb wird seit 1981 von der Society of Automotive Engineers (SAE) für den Ingenieursnachwuchs ausgelobt. Noch gibt es lediglich eine "Mock up" genannte Holzkonstruktion, die bei der Einschätzung der Größenverhältnisse hilft, und ein virtuelles Modell auf dem Rechner. Doch bis Sommer 2006 will das Team FHTW-Motorsport den Rennwagen fertiggebaut haben. Dann muss das Berlin Race Car 2006 (BR06) bei der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring seine internationale Konkurrenzfähigkeit unter Beweis stellen.

Exakt 17 Mitglieder zählt das interdisziplinär zusammengesetzte Team. Die angehenden Fahrzeugtechniker stellen die Mehrheit und mit dem 24jährigen Michael Hoffmann auch die Teamleitung. Mit von der Partie sind jedoch auch Studierende der Studiengänge Angewandte Informatik, Internationale Medieninformatik, Mechanical Engineering, Wirtschaftsingenieurswesen und Wirtschaftskommunikation. Denn zu den Aufgaben des Teams zählen auch Public Relations, Marketing, Informationstechnologie und Rechnungswesen.

"Es funktioniert wie in einem realen Unternehmen. Wir haben Zeitdruck und müssen kostengünstig arbeiten", freut sich Marian Rakowicz, Student der Fahrzeugtechnik, über die Möglichkeit, die Theorie aus dem Studium am realen Objekt in die Praxis umsetzen zu können. Seit Juni 2005 wird in einer Werkstatt auf dem Campus der FHTW an der Realisierung des Berlin Race Car 2006 gearbeitet. "Mit außergewöhnlichem Enthusiasmus", findet Prof. Dr. Werner Stedtnitz, Hochschullehrer und Sprecher des Studiengangs Fahrzeugtechnik, der das Team mit seinem Know-how unterstützt. Für den Sieg bei der Formula Student SAE ist übrigens nicht nur der Ausgang des Rennens entscheidend. Auch Fertigungskosten, Fertigungsanalyse, Kraftstoffverbrauch und Design der Rennwagen werden von der Jury bewertet.

Für die Konstruktion und den Bau des Berlin Race Car haben die Studierenden mehrere Sponsoren gewonnen. Trotzdem werden für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes weitere finanzielle und materielle Unterstützungen benötigt. "Uns helfen nicht nur Geldmittel, sondern auch gesponserte Fertigungsteile", sagt Teamchef Michael Hoffmann. Dass sie es bis August schaffen, davon sind die Mitglieder des Teams FHTW Motorsport fest überzeugt.

Ansprechpartnerin für die Presse:
Janett Alborg, Team FHTW Motorsport
Tel. 0174 / 86 06 994, E-Mail: j.alborg@fhtw-motorsport.de
Weitere Informationen: http://www.fhtw-motorsport.de
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