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SUB zum dritten Mal in Folge auf Platz eins im Bibliotheksindex BIX

26.06.2006 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) nimmt auch in diesem Jahr eine Spitzenposition unter den Wissenschaftsbibliotheken in Deutschland ein. Bei einem bundesweiten Ranking, dem Bibliotheksindex BIX, belegt die SUB zum dritten Mal in Folge Platz eins in der Kategorie der so genannten Zweischichtigen Universitätsbibliotheken - das sind Bibliothekseinrichtungen, die mehrere Teilbibliotheken umfassen. Dabei zeigt die Göttinger Bibliothek herausragende Leistungen in den "Zieldimensionen" Angebote, Nutzung und Entwicklung. An der aktuellen Studie des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) nahmen insgesamt 244 Bibliotheken teil, darunter 73 Fachhochschul- und Universitätsbibliotheken. BIX besteht seit 1999 als Projekt der Leistungsmessung und gilt als maßgebliches deutsches Bibliotheksranking. Pressemitteilung
Göttingen, 26. Juni 2006 / Nr. 213/2006

SUB zum dritten Mal in Folge auf Platz eins im Bibliotheksindex BIX
Göttingen belegt erneut Spitzenplatz unter den zweischichtigen Universitätsbibliotheken

(pug) Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) nimmt auch in diesem Jahr eine Spitzenposition unter den Wissenschaftsbibliotheken in Deutschland ein. Bei einem bundesweiten Ranking, dem Bibliotheksindex BIX, belegt die SUB zum dritten Mal in Folge Platz eins in der Kategorie der so genannten Zweischichtigen Universitätsbibliotheken - das sind Bibliothekseinrichtungen, die mehrere Teilbibliotheken umfassen. Dabei zeigt die Göttinger Bibliothek herausragende Leistungen in den "Zieldimensionen" Angebote, Nutzung und Entwicklung. An der aktuellen Studie des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) nahmen insgesamt 244 Bibliotheken teil, darunter 73 Fachhochschul- und Universitätsbibliotheken. BIX besteht seit 1999 als Projekt der Leistungsmessung und gilt als maßgebliches deutsches Bibliotheksranking.

Auf einer Nutzfläche von 21.500 Quadratmetern stellt die SUB ein differenziertes Angebot an Forschungs- und Studienliteratur zur Verfügung. So umfasst der Freihandbestand rund 1,5 Millionen Bücher und Zeitschriften. "Unsere Bibliothek steht für eine exzellente Informationsversorgung. Ihre innovative Arbeit hat die SUB nicht zuletzt mit überregional bedeutsamen Projekten im Bereich der 'Digitalen Bibliothek' unter Beweis gestellt", betont Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Elmar Mittler. Mehr als acht Millionen Euro an Dritt- und Sondermitteln konnten eingeworben werden. Damit übertrifft die SUB nach Angaben von Prof. Mittler die Drittmittelquote der nächstplazierten Bibliotheken um das Doppelte. Fast 1,6 Millionen Besucher nutzen jährlich das vielfältige Dienstleistungsangebot der SUB. So erreicht die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen auch bei der Nutzung Spitzenwerte.

Die Göttinger Universitätsbibliothek wurde 1734 gegründet und mit ihr erstmals in der Bibliotheksgeschichte das Konzept einer modernen Forschungsbibliothek verwirklicht - die erste wissenschaftliche Universalbibliothek von europäischem Rang. Heute gehört die SUB zu den größten Bibliotheken in Deutschland. Ihr Medienbestand umfasst mehr als 3,9 Millionen Bände, 1,4 Millionen Mikroformen, 16.000 Print-Zeitschriften, 13.000 Handschriften, 3.100 Inkunabeln, 300.000 Karten und Pläne, 350 Nachlässe von Wissenschaftlern, 300 Datenbanken sowie umfangreiche digitale Bestände. Zusätzlich bestehen an der Universität Göttingen weitere 143 selbstständige Teilbibliotheken an Instituten und Seminaren. Von der Zeit-Stiftung und dem DBV wurde die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen 2002 als "Bibliothek des Jahres" ausgezeichnet.

Das Historische Gebäude der Bibliothek beherbergt unter anderem die Handschriftenabteilung, die einmalige Forschungsbibliothek des 18. Jahrhunderts sowie das Göttinger DigitalisierungsZentrum, in dem die historischen Bestände durch Digitaltechnik erschlossen und weltweit zugänglich gemacht werden. Die Gutenberg-Bibel wie auch Lichtenbergs Sudelbücher gehören zu den Schätzen der Bibliothek. Im rekonstruierten Bibliothekssaal der Paulinerkirche arbeiteten bereits Heinrich Heine, die Brüder Grimm und Johann Wolfgang von Goethe.

Der Bibliotheksindex BIX ist ein bundesweiter Jahresvergleich für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken, der in den Jahren 1999 bis 2005 von der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband entwickelt und durchgeführt wurde. Seit Juli vergangenen Jahres wird das Projekt vom DBV und dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB) fortgesetzt. Vier zentrale "Zieldimensionen" bilden in komprimierter Form einen Index zur Leistungsdarstellung. Mit ihrer Hilfe kann sowohl die Leistungsfähigkeit einzelner Bibliotheken als auch der Zustand des deutschen Bibliothekswesens insgesamt dargestellt werden. Ziel von BIX ist es, durch Leistungstransparenz zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Bibliotheken, Verwaltung und Politik beizutragen.

Informationen im Internet können unter http://www.bix-bibliotheksindex.de abgerufen werden.

Kontaktadresse:
Dr. Silke Glitsch
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-2456, Fax (0551) 39-5674
e-mail: glitsch@mail.sub.uni-goettingen.de
Internet: www.sub.uni-goettingen.de
Weitere Informationen: http://www.sub.uni-goettingen.de/archiv/pressem/bix_2006.pdf
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