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Literarische Fiktionen und Identitätsbildung in antiken Literaturen. Ein internationales Symposion in Heidelberg

06.07.2006 - (idw) Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Die Hochschule für Jüdische Studien und das Internationale Wissenschaftsforum Heidelberg veranstalten ein internationales Symposion zum Thema "Literarische Fiktionen und Identitätsbildung in antiken Literaturen: Chancen und Grenzen literaturwissenschaftlicher Zugänge bei der interpretativen Erschließung antiker Texte".

Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann am 10. Juli 2006, 18:15 Uhr in der Aula der Alten Universität Heidelberg. Er spricht über das Thema " 'Erzählte Gemeinschaften': Literatur und Ethnogenese in Israel und seiner Umwelt".

Das von der DFG geförderte Symposion bringt vom 10. bis zum 13. Juli 2006 erstmals weltweit führende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus sechs Fachdisziplinen zusammen, die mit den Methoden der modernen Literaturwissenschaft an antiken und spätantiken Texten arbeiten.

Seit einigen Jahren zeichnet sich für die Fächer der klassischen und orientalischen Philologien ein Paradigmenwechsel ab, der methodisch mit dem Wandel von einer weniger literar-historisch zu einer stärker literaturwissenschaftlich geprägten Analyse und Interpretation zu beschreiben ist. Zu den Pionieren auf diesem Gebiet gehören neben der Bibelwissenschaft vor allem die Ägyptologie und die Altphilologie. Demgegenüber finden sich bei den syro-aramäischen und mesopotamischen Literaturen noch eher vereinzelte Versuche, die Ergebnisse der modernen Literaturwissenschaft und ihre hermeneutischen Implikationen für die Erschließung antiker Texte fruchtbar zu machen. Die Einbeziehung literaturwissenschaftlicher Kategorien hat daher bislang noch keinen durchgehenden Eingang in das methodische Curriculum der antiken Philologien gefunden.

Fachauskünfte erhalten Sie bei Prof. Dr. Hanna Liss:
hanna.liss@hfjs.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen: http://www.hfjs.uni-heidelberg.de
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