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Eine Erfolgsgeschichte: 20 Jahre Stiftung Frauen-Literatur-Forschung

07.07.2006 - (idw) Universität Bremen

13. Juli: Diskussion über die Rolle der Germanistik zu Beginn des 21. Jahrhunderts 20 Jahre Stiftung Frauen-Literatur-Forschung ist eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art. Hinter dem Jubiläum stehen 20 Jahre Arbeit an der DATENBANK SCHRIFTSTELLERINNEN IN DEUTSCHLAND 1945 FF, Zwei Jahrzehnte Literatur von Schriftstellerinnen sichern, sichten und sichtbar machen - konkrete Arbeit mit konkreten Ergebnissen. Seit 1996 erscheint die CD-ROM DaSinD, der Bibliographische Index der DATENBANK SCHRIFTSTELLERINNEN IN DEUTSCHLAND 1945 FF., und seit 1999 die Schriftenreihe INTER LIT. Seit zehn Jahren werden regelmäßig Tagungen ausgerichtet: Gründe genug, das Jubiläum gebührend zu feiern. Und das geschieht am 13. Juli 2006. Höhepunkt der Veranstaltung ist eine hochkarätig besetzte öffentliche Podiumsdiskussion über die Situation der Germanistik zu Beginn des 21. Jahrhunderts "Die fetten Jahre sind vorbei? Welche fetten Jahre? Braucht die Gesellschaft die Literaturwissenschaft?". Veranstaltungsort ist das Uni-Gebäude GW 2, Foyer in der 3. Ebene, Beginn 16.30 Uhr.

Sich einmischen, mitreden, Position beziehen: Darum ist es den Akteurinnen der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung stets gegangen - und vor diesem Hintergrund organisieren sie am Jubiläumstag keine Jubeldiskussion, sondern eine kritische (Selbst-) Reflexion über die heutige Rolle der Sprach- und Literaturwissenschaften. Die Sprach- und Literaturwissenschaften sind in der Krise, und das nicht zum ersten Mal. Zugleich zeigen sie eine Produktivität wie seit Jahren nicht mehr. Stellen sind Mangelware, aber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht. Ausbildung und Bildung stehen hoch im Kurs, vor allem in den Sonntagsreden und weniger bei den Ausstattungen der Bildungsinstitutionen. Erstaunlicherweise geht es jedoch nicht darum, dass kein Geld vorhanden wäre, sondern um Prioritäten. Die Sprach- und Literaturwissenschaften sind bei öffentlichen Veranstaltungen wie "Stadt der Wissenschaften", wie "Kinderuniversität" nur am Rande präsent. Was muss geschehen, damit der Transfer von literaturwissenschaftlich gewonnenen Erkenntnissen in die Gesellschaft hinein gelingt und damit gesellschaftlicher Wert und Relevanz der Sprach- und Literaturwissenschaften deutlich wird? Auf dem Podium diskutieren unter der Moderation von Gerald Sammet (Radio Bremen) Prof. Dr. Thomas Althaus (Universität Bremen), Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt (Universität Leipzig), Claudia Cornelsen (Autorin und PR-Beraterin, Hamburg), PD Dr. Walter Delabar (FU Berlin/Hannover), Prof. Dr. Anthonya Visser (Universität Leiden), Dr. Klaus Sondergeld (Bremer Marketing GmbH) und Prof. Dr. Gerold Wefer (Universität Bremen).

Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung ist ein gemeinnütziger Verein, der über sehr begrenzte Finanzmittel verfügt. Die Stiftung kooperiert eng mit der Universität Bremen.

Weitere Informationen:

Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V.
Universität Bremen ; Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften
Marion Schulz
Tel. 0421 218 4668
E-Mail: schulz@uni-bremen.de
Liane Schackey / Tel. 0421 218 9741
Weitere Informationen: http://www.fb10.uni-bremen.de/dasind
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