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Die moderne Gesellschaft eine Art Konzentrationslager?

24.01.2003 - (idw) Universität Hannover

Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und Institut für Politische Wissenschaft diskutieren die Situation des Menschen in der modernen Gesellschaft

Am Freitag, 31. Januar 2003 zwischen 10 und 18.30 Uhr, veranstalten das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und das Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover eine Fachtagung "Bloßes Leben in der globalisierten Moderne. Eine Debatte zu Giorgio Agamben's Homo sacer". Prof. Dr. Kathrin Braun vom Institut für Politische Wissenschaft wird einen Vortag zum Thema "Biopolitik und Natalität" halten. Prof. Dr. Joachim Perels beteiligt sich an der abschließenden Podiumsdiskussion "Das Lager als Nomos der Moderne". Veranstaltungsort ist das Leibnizhaus, Holzmarkt 5, Hannover. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Giorgio Agambens Werk Homo sacer wird als "intellektueller Bestseller" bezeichnet. In seiner These, die gegenwärtige Gesellschaft sei im Grunde nichts anderes als eine Form von Konzentrationslager, verbinden sich kritische Beobachtungen zur Biopolitik, zur Asylpolitik und zum Umgang mit Gefangenen in der Terrorbekämpfung zu einer kritischen Zeitdiagnose. Wenn sich jede Politik in Biopolitik verwandle, werde das Leben recht- und schutzlos.

Hinweis an die Redaktionen:
Anmeldungen bitte an Prof. Dr. Kathrin Braun: k.braun@ipw.uni-hannover.de oder per Fax an 0511/762-4199.
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