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"Initiative Männersache" - Früherkennung bei Prostatakrebs

10.07.2006 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Urologen bieten kostenlosen PSA-Test im "Männerbus" am 15. Juli in Hannover/ prominente Unterstützung durch Sepp Maier, Eberhard Gienger und Hans Siemensmeier Jährlich sterben rund 12.000 Männer in der Bundesrepublik an Prostatakrebs, obwohl die Heilungsrate durch Früherkennung bei über 80 Prozent liegt. Die "Initiative Männersache" geht deshalb seit Juni 2005 mit einem "Männerbus" auf Aufklärungstour durch Deutschland. Ihr Ziel: Männer ab 40 zur Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen zu motivieren und damit die Rate der heilbaren Krebserkrankungen deutlich zu erhöhen. Am Sonnabend, 15. Juli 2006, steht der "Männerbus" von 10 bis 18 Uhr in Hannover am Steintor. Prominente Unterstützung bekommt die Initiative von Torwartlegende Sepp Maier, dem ehemaligen Turnweltmeister Eberhard Gienger und dem ehemaligen 96-Spieler Hans Siemensmeier. Außer kompetenter Beratung und Information durch Urologen wird auch ein kostenloser PSA-Bluttest angeboten, der sofort vor Ort bestimmt wird. Vorher werden per Postwurfsendung Aufklärungsbroschüren mit Testkarten verteilt, mit denen Männer die Intensität ihres Harnstrahls an aufgestellten Messurinalen testen können.

Die Initiative wird unterstützt und wissenschaftlich beraten vom Berufsverband der Deutschen Urologen. "Viele Männer gehen zu spät zum Arzt und vernachlässigen die für sie so wichtige Vorsorgeuntersuchung", betont Professor Dr. Udo Jonas, Direktor der Abteilung Urologie in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), "dabei ist die Untersuchung einfach, schmerzlos und sie kann Leben retten."

Die "Initiative Männersache" möchte mit ihren Aktionen die Qualität der Vorsorgeuntersuchungen mit einer begleitenden wissenschaftlichen Studie verbessern und durch eine frühe Sensibilisierung auch jüngere Männer von der Notwendigkeit der Vorsorgeuntersuchungen überzeugen. Momentan nutzt nicht einmal jeder fünfte Mann im entsprechenden Alter das Krebsfrüherkennungsprogramm.

Weitere Informationen gibt Ihnen gern Claudia Herberger, Initiative "Männersache" Telefon 0171/ 530- 3697.

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