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FH Bochum tritt Wachstums- und Beschäftigungspakt bei

24.01.2003 - (idw) Fachhochschule Bochum

"Wir glauben an die Zukunft des Ruhrgebiets als Metropol-Region!" Und deshalb ergreift der Rektor der Fachhochschule Bochum, Prof. Dr. Reiner Dudziak, die Initiative, gerade jetzt dem Wachstums- und Beschäftigungspakt Ruhr der Landesregierung und des NRW-Bündnisses für Arbeit beizutreten.

Dieses Bündnis wurde bereits im Oktober 2001 ins Leben gerufen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Ruhr-Region im internationalen Wettbewerb voranzubringen und bis 2006 rund 200.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

"Die Ziele des Paktes dürfen nicht gegenüber einer aktuellen müden Stimmung in den Hintergrund treten. Optimismus ist durchaus angesagt!", lautet die Botschaft von Prof. Dr. Dudziak. Durch die intensive Zusammenarbeit der FH Bochum mit asiatischen Hochschulen und speziell in der Boomtown Singapur hat er die Wirtschaftskraft positiven Denkens selbst erlebt.
"Nicht nur die Fachhochschule selbst, auch viele unserer Studentinnen und Studenten sind durch Praxisstudiensemester im Ausland potenzielle `Globalplayer´. Sie sind unser Produkt, das wir als Hochschule immer so innovativ wie möglich halten. Leider haben sie nicht immer eine Chance, als Absolventen in Unternehmen in der Region Ruhrgebiet neue Akzente zu setzen. So könnten sie hier zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen," bedauert Rektor Prof. Dudziak. "So mancher gute junge Ingenieur, viele gute Ingenieurinnen haben hier keinen Job gefunden. Wenn sie z.B. nach Stuttgart gehen, dann ist damit ein gutes Stück Innovationspotenzial für die Region verloren gegangen."

Schließlich leistet die FH Bochum auch weitere Beiträge zum Strukturwandel in der Region. So arbeitet sie auf fünf der im Wachstums- und Beschäftigungspakt dargestellten Kompetenzfeldern und gibt in Forschung, Wissenstransfer und Innovation wichtige Impulse:
· In der Informationstechnologie (IT) ist sie auf vielen Forschungsgebieten aktiv, zum Beispiel mit Entwicklungen des Bluetooth-Experten Prof. Dr. Jörg Wollert oder in der Geoinformatik.
· Das Logistikzentrum der Fachhochschule ist bestens geeignet für Lehr- und Forschungsaufgaben im Bereich E-Business, E-Commerce, E-Logistics und E-Control.
· Das Fach Mikrosystemtechnik (Prof. Dr. Johannes Zacheja) engagiert sich unter anderem in der Medizintechnik
· Mit seinem Wasserbaulabor wirkt die Fachhochschule Bochum durch zahlreiche angewandte Forschungsprojekte auch noch weit über die Region hinaus
· Maschinenbau und Mechatronik sind Arbeitsgebiete, in denen die FH seit jeher ihre innovativen Stärken hat. Fahrzeug- und Robotertechnik, Qualitätskontrolle und -management sind nur einige Stichworte.

An der Fachhochschule Bochum erhalten die Absolventen nicht nur einen akademischen Abschluss. In allen Studiengängen spielt das Erlernen und Trainieren beruflicher Handlungskompetenz mittlerweile eine entscheidende Rolle. Dazu haben sich alle Fachbereiche in Zusammenarbeit in Zielvereinbarungen mit der Hochschulleitung verpflichtet. Das Sammeln von Auslandserfahrung dabei ein wichtiger Bestandteil.

Die Investition in die Innovations- und Leistungskraft unserer Absolventen und der Mut zur Aufbruchstimmung kann beitragen, den Motor Wirtschaft mehr in Schwung zu bringen und seine Drehzahl zu erhöhen.
Herausragende Veranstaltungen, die die Bedeutung der FH unterstreichen sind für dieses Jahre auch schon in Planung. So findet im September die Jahrestagung der "Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF)" an der Lennershofstraße statt. Und im Oktober ist die FH Gastgeber von 120 Teilnehmern des internationalen Kongresses "Research and Education in Mechatronics - REM".
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