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TU Dresden ist auch dieses Jahr mit Neuheiten auf der LEARNTEC vertreten

27.01.2003 - (idw) Technische Universität Dresden

LEARNTEC Karlsruhe (04.02.2003-07.02.2003), Gartenhalle, Stand 309

1. Durch Interaktivität zu einer besseren Lernumgebung
Für Architekten und Ingenieure ist die dynamisch, räumliche Betrachtung eines Bauwerks ein wichtiges Hilfsmittel bei der Planung und Durchführung von Projekten. Bisher können über CAD-Programme jedoch nur unveränderbare Momentaufnahmen dargestellt werden. Um ein besseres Verständnis des Lehrstoffes zu gewährleisten, müssen heute neue Visualisierungsformen zur Anwendung kommen, die den Konstruktions- und Lernprozess durch interaktive Elemente unterstützen Das betreffende Objekt und seine Einzelteile können nicht nur bewegt, sondern auch in Gestalt, Farbe oder Größe verändert werden. Durch den Einsatz von Animationen, Videos, Bildern und Texten werden Detailkonstruktionen veranschaulicht und die Kommunikation zwischen Programm und Nutzer verbessert. Indem die Nutzer aktiv in das Geschehen eingreifen, findet ein konstruktiver Lernprozess statt. Am Lehrstuhl für Baukonstruktionslehre der TU Dresden veranschaulichen Mitarbeiter von Professor Bernhard Weller die gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten des Bau- und Werkstoffes Glas am Beispiel interaktiver Details. Bei Planern und Ausführenden erfordern der Einsatz und die Weiterentwicklung von Glasprodukten heute umfangreicheres und spezielleres Wissen. In der Baukonstruktionslehre wird durch den Einsatz von Multimediaprogrammen ein wesentlicher Fortschritt erreicht.

Informationen für Journalisten: Professor Bernhard Weller/ Dr. Uta Pottgiesser, Tel. +49 351 463-34845 / 32946, E-Mail: Bernhard.Weller@mailbox.tu-dresden.de
Uta.Pottgiesser@mailbox.tu-dresden.de, http://www.bauko.bau.tu-dresden.de

2. PORTIKO - das Tor in eine multimediale Welt des Lehrens und Lernens
Ein Studium ohne Professoren, Hörsaal und Vorlesung? - schwer vorstellbar. Aber mit den Problemen überlaufender Lehrveranstaltungen oder sich überdeckender Vorlesungen der "Lieblings-Profs" musste sich bestimmt fast jeder Student schon einmal auseinandersetzen. Der Einsatz neuer Methoden der Informations- und Kommunikationstechnik kann hier Abhilfe schaffen und die Qualität der Ausbildung erhöhen. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig haben Mitarbeiter der Fakultät Bauingenieurwesen der
TU Dresden multimediale Lehr- und Lernmodule geschaffen, die hochschulübergreifend in Lehr- und Lernplattfomen eingesetzt werden. Momentan widmen sich Mitarbeiter des Projektes PORTIKO intensiv der darbietenden Lehre im gesamten Studiengang "Bauingenieurwesen" mit spezieller Ausrichtung auf Fernstudiengänge. Den Schwerpunkt bilden zwei Hauptkonzeptionen. Am "Virtuellen Haus" können Studenten Rekonstruktions- und Planungsversuche durchführen. Durch die visualisierte Transparenz des Gebäudes ist ein besseres Verständnis und damit eine vorteilhafte Umsetzung des Lernstoffes garantiert. Mit dem Projekt "Virtuelle Infrastruktur" wendet man sich verstärkt an Studenten des Straßenbaus, Wasserbaus und Fachbereiche mit dem Schwerpunkt Geoinformationssysteme. Durch eine konsequente Orientierung auf standardisierte Schnittstellen im E-Learning-Bereich wird die Portierbarkeit auf verschiedene Lernmanagementsysteme und damit die Effektivtät der erarbeiteten Lösungen garantiert. Ziel dieses Projektes ist es, die herkömmliche Lehrveranstaltung durch multimediale Module zu ergänzen und einen effizienteren Zugriff auf Lehrmaterialien zu ermöglichen.

Informationen für Journalisten: Dr. Barbara Hauptenbuchner, Tel. +49 351 463-34641, E-Mail: Barbara.Hauptenbuchner@mailbox.tu-dresden.de
http://www.tu-dresden.de/biwfrz/FRZ/_FRZ.htm

3. Neue Freiheiten durch Bildung
Unter dem Motto "Jede Fähigkeit ist ein Stück Freiheit" bietet das Zentrum für Weiterbildung der TU Dresden als Weiterbildungsbroker ein breit gefächertes Fortbildungsangebot, dessen Inhalte auf der LEARNTEC präsentiert werden. Das Zentrum ist Partner für Suchende und Anbieter. Von der Grundidee einer Weiterbildungsmaßnahme bis zum Transfer der Ergebnisse in den Berufsalltag erhält jeder umfassenden Service. Interessenten wählen aus verschiedenen Sachgebieten genau die Bereiche aus, die gezielt zum beruflichen Erfolg führen.

Aus den Angebotsfeldern:
. Naturwissenschaften und Mathematik
. Ingenieurwissenschaften und Informatik
. Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften
. Sprachen und interkulturelle Kompetenzen
. Medizinische und psychotherapeutische Fortbildung
. Fächerübergreifende und individuelle Trainingsangebote können auch Module für Fern- und Präsenz-Lernen, für multimediales Lernen, Training oder persönliches Coaching kombiniert werden. Die Mitarbeiter des Zentrums für Weiterbildung stellen die Beziehungen zu Experten aller Fachbereiche her und bauen ständig neue Kooperationen auf.

Informationen für Journalisten: Dipl. -Ing. Christina Braun, Tel.+49 351 463-36320, E-Mail: christina.braun@mailbox.tu-dresden.de, http://www.tu-dresden.de/vd36/zfwb.htm

4. "Der Impuls" für die Lehre im Bereich E-Business
Lernen in einen virtuellen Klassenraum? Im Rahmen des Förderprogramms "Neue Medien in der Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde im April 2001 das Verbundprojekt IMPULSEC (Interdisziplinäres multimediales Programm für universitäre Lehre und selbstorganisiertes Lernen: Electronic Commerce) ins Leben gerufen. Am Projekt sind der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationsmanagement der TU Dresden sowie Lehrstühle der Universitäten Karlsruhe, Leipzig, Osnabrück und Würzburg beteiligt. Die Mitwirkenden sehen es als ihr Ziel, einen modularen, multimedialen Lehrgang für den Bereich E-Commerce zu entwickeln, der in die Hochschullehre integriert wird und Elemente computergestützten Lernens mit Präsenzveranstaltungen kombiniert. Die Lernenden sollen Kenntnisse im Bereich E-Business mit Hilfe von praxisnahen Problem-Szenarien erwerben. Am Standort Dresden werden relevante Muster festgelegt und Erfahrungen gesammelt, um die Erweiterung von selbgesteuertem und individuellem Lernen im virtuellen Raum zu ermöglichen. Zur Unterstützung der über die fünf Standorte verteilten Redaktionsprozesse wird am Standort Dresden ein zentrales Redaktionssystem entwickelt. Dieses soll zur gemeinsamen Entwicklung der Lerninhalte beitragen. Die technische Grundlage für die Umsetzung dieses Systems bildet ein XML-basiertes Content Management System (CMS). Mittels XML wird es möglich, Struktur, Inhalte und Layout voneinander zu trennen und über die datenbankgestützte Verwaltung des CMS medien- und plattformneutral abzulegen. Auf dieser Grundlage können bestimmte Inhalte auf verschiedenen Medien (z. B. CD-ROM oder Internet) zugänglich gemacht werden.

Informationen für Journalisten: Professor Eric Schoop

Ansprechpartner: Dipl. -Wirtsch. -Inf. Berit Jungmann, Tel. +49 351 463-32845 / 33879, E-Mail: schoop@wiim.wiwi.tu-dresden.de/jungmann@wiim.wiwi.tu-dresden.de
http://wiim.wiwi.tu-dresden.de
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