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Fachhochschule Gelsenkirchen: Neuer Master-Studiengang zum Strukturwandel

18.08.2006 - (idw) Fachhochschule Gelsenkirchen

An der Recklinghäuser Abteilung der Fachhochschule Gelsenkirchen startet ein Master-Studiengang zum betriebswirtschaftlichen und juristischen Umgang mit dem Strukturwandel. Studienbewerber benötigen einen guten ersten Hochschulabschluss, haben aber gute Aussichten auf interessante Arbeitsstellen. Recklinghausen. Strukturwandel ist für die Emscher-Lippe-Region keine neue Vokabel. Häufig geht der Strukturwandel in den Firmen und Unternehmen mit schmerzhaften Veränderungen für die Firmenkernkompetenzen, für die Mitarbeiter, für das Wirtschaftsergebnis einher. Der Recklinghäuser Fachbereich Wirtschaftsrecht der Fachhochschule Gelsenkirchen bietet ab dem kommenden Wintersemester einen Master-Studiengang an, der an der Nahtstelle zwischen Jura und Betriebswirtschaft den Umgang mit dem Wandel lehrt. Eine solche Studienrichtung sei in Deutschland möglicherweise sogar einzigartig, so die Wirtschaftsrechtdekanin Prof. Dr. Eva-Maria John, und vielleicht gerade im Ruhrgebiet besonders wichtig. Seit dieser Woche liegt die Akkreditierung für den neuen Studiengang vor, sodass ab sofort Einschreibungen möglich sind. Einschreibeschluss für das erste Semester ist Mitte Oktober.
Der offizielle Studiengangsname lautet "Business Law and Business Management - Structural Change Mangement", auf Deutsch etwa: das juristische und betriebswirtschaftliche Management des Strukturwandels. Inhaltlich zeigt er den angehenden Mastern, wie man Krisen in Unternehmen mit betriebswirtschaftlichen und juristischen Kenngrößen rechtzeitig bemerkt, wie man die Krise bewältigt und wie man das Unternehmen wieder auf den Pfad des Erfolgs führt. Dafür sind zwei Semester vorgesehen. Im dritten Semester gehen die Studierenden bereits in Unternehmen, um betreut durch einen Hochschullehrer ihre Fähigkeiten in der Krisenbewältigung zu erproben. Das vierte und letzte Semester ist für die Abschlussarbeit und die Prüfung zum "Master of Laws" reserviert.
Auf die Absolventen warten Arbeitsplätze etwa bei Wirtschaftsförderern, Banken, Unternehmensberatern oder Gewerkschaften. "Den Job als Krisenchef eines in die Insolvenz trudelnden Unternehmens werden unsere Absolventen wohl erst mit etwas Berufserfahrung meistern", so John, "qualifiziert dafür werden sie aber sein." Außerdem freut sich die Dekanin, dass in der Akkreditierungsurkunde ausdrücklich erwähnt wird, dass der Masterabschluss den Zugang zum höheren öffentlichen Dienst ermöglicht. John: "Das belegt nicht nur den hohen Standard des Studiengangs, sondern öffnet unseren Absolventen ein Arbeitsplatzsegment, das bisher Universitätsjuristen mit zweitem Staatsexamen vorbehalten war."
Studienbewerber müssen bereits einen guten ersten Hochschulabschluss mitbringen, idealerweise in Wirtschaftsrecht. Aber auch andere Vorstudien sind möglich. Informationen zu den Zugangsbedingungen und zur Einschreibung gibt es unter www.fh-gelsenkirchen.de und weiter zum Fachbereich Wirtschaftsrecht. Interessenten können unter der E-Mail-Adresse thomas.heide@fh-gelsenkirchen.de einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Prof. Dr. Eva-Maria John, Dekanin im Recklinghäuser Fachbereich Wirtschaftsrecht der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (02361) 915-402 oder 915-416, Telefax (02361) 915-500, E-Mail eva-maria.john@fh-gelsenkirchen.de
Weitere Informationen: http://www.fh-gelsenkirchen.de/fb10/informat/studiums-master.htm: erste Informationen zum neuen Master-Studiengang
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