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Exzellenzinitiative

13.10.2006 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Niedersachsen bei Exzellenzinitiative erfolgreich - Herausragender Erfolg für Universität Göttingen und Medizinische Hochschule Hannover HANNOVER. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann hat das Abschneiden der niedersächsischen Universitäten bei der ersten Runde der Exzellenzinitiative als großen Erfolg bezeichnet. Stratmann: "Die heute in Bonn präsentierte Entscheidung zeigt, dass die Landesregierung mit ihrem Konzept der Optimierung und Schwerpunktbildung in den Hochschulen seit 2003 Erfolg hat und das Forschungs- und Innovationsland Niedersachsen damit auf einem guten Weg ist." In der ersten Antragsrunde der Exzellenzinitiative sind zwei niedersächsische Universitäten mit einer Graduiertenschule und zwei Exzellenzclustern in der Endrunde ausgewählt worden. Das hat die Auswahlkommission bestehend aus Vertretern der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat am (heutigen) Freitag bekannt gegeben.

Wissenschaftsminister Stratmann: "Die Entscheidung beruht auf einem extrem strengen, von internationalen wissenschaftlichen Gutachtern bestimmten Auswahlprozess. Wer sich hier durchgesetzt hat, kann in der Konkurrenz mit internationalen Spitzenuniversitäten jederzeit bestehen. Ich gratuliere der Universität Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sowie den vielen erfolgreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diesem Ergebnis."

Damit fließen in den kommenden fünf Jahren zusätzliche rund 47 Millionen Euro an Forschungsmitteln nach Niedersachsen. Das Land beteiligt sich mit rund 12 Millionen Euro an der Förderung.

Die Universität Göttingen war mit dem Exzellenzcluster zur "Molekularphysiologie des Gehirns" erfolgreich, die MHH konnte mit ihrem Clusterantrag "Von regenerativer Biologie zu Rekonstruierender Therapie" sowie mit ihrer Graduiertenschule überzeugen.

Mit zwei Exzellenzclustern in Niedersachsen haben die Universitäten in Niedersachsen auch im bundesweiten Vergleich sehr gut abgeschnitten: Mit 2 von 17 Exzellenzclustern war Niedersachsen überdurchschnittlich erfolgreich.

"Auch den anderen niedersächsischen Teilnehmern der Endrunde, die teilweise nur sehr knapp nicht in die Förderung gekommen sind, gratuliere ich: Wer es in die Endrunde der Exzellenzinitiative geschafft hat, spielt in der ersten Liga der Forschung mit. Jetzt geht es für alle Antrag stellenden Universitäten darum, mit voller Kraft in die zweite Runde zu gehen. Nach der Diskussion heute schätze ich die Erfolgsaussichten dafür hoch ein", so Wissenschaftsminister Stratmann.

In der jetzigen, ersten Antragrunde werden 17 Exzellenzcluster, 18 Graduiertenschulen und 3 Zukunftskonzepte - so genannte "Eliteuniversitäten" - gefördert. Niedersachsen hatte sich in der ersten Antragsrunde mit 14 Antragsskizzen für Graduiertenschulen, 12 für Exzellenzcluster und für zwei Zukunftskonzepte beworben.

Für die neue zweite Antragsrunde wurden die Skizzen bereits im September aus neun niedersächsischen Hochschulen eingereicht. Im Januar 2007 entscheidet sich, welche dieser Anträge für die erneute Endrunde vorgelegt werden können. Über die Antragsskizzen der zweiten Ausschreibungsrunde wird im Oktober 2007 entschieden.

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