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Warten auf Bond: RUB-Tagung zum weltberühmten Geheimagenten

19.10.2006 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Er ist eine der berühmtesten Filmfiguren der Welt, Romanheld und Frauenschwarm, Ikone der Werbung und Markenzeichen: James Bond, britischer Geheimagent im Dienste ihrer Majestät. Kurz vor der Deutschlandpremiere des "neuen Bond" veranstalten Anglisten der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Dortmund eine öffentliche Tagung im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer. Am 27. und 28. Oktober 2006 erwartet die Teilnehmer dort ein buntes Programm mit Kinofilmen, Konzerten, einer Ausstellung und wissenschaftlichen Vorträgen. Bochum, 19.10.2006
Nr. 352

Warten auf Bond
Tagung im Bahnhof Langendreer
RUB-Anglistik: Das globale Phänomen James Bond

Er ist eine der berühmtesten Filmfiguren der Welt, Romanheld und Frauenschwarm, Ikone der Werbung und Markenzeichen: James Bond, britischer Geheimagent im Dienste ihrer Majestät. Kurz vor der Deutschlandpremiere des "neuen Bond" ("Casino Royal" mit Darsteller Nr. 6 Daniel Craig) veranstalten Anglisten der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Dortmund eine öffentliche Tagung im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer. Am 27. und 28. Oktober 2006 erwartet die Teilnehmer dort ein buntes Programm mit Kinofilmen, Konzerten, einer Ausstellung und natürlich spannenden wissenschaftlichen Vorträgen.

Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Tagung "Warten auf Bond" steht im Internet unter
http://www.bahnhof-langendreer.de

Von der Figur zur "Bondmanie"

Die Kulturwissenschaften haben James Bond längst als Forschungsgegenstand entdeckt, analysieren ihn als Mann und Mannequin, britischen Weltbürger und Werbeträger. Der Name steht für ein globales Phänomen: Ian Flemings Romanheld gehörte zu den Lieblingsfiguren Präsident Kennedys; die Filme der Sechziger mit ihrer Mischung aus Martinis, Zynismus, attraktiven Frauen, schnellen Autos und exotischen Orten lösten eine weltweite "Bondmanie" aus. Heutzutage bietet das Markenzeichen "Bond, James Bond" Unterhaltung für die ganze Familie. Die Werbung kümmert sich um die Ware Bond (z. B. Autos, Uhren), während Fans im Internet erhitzt über den "wahren" Bond diskutieren.

Hotelgeschichten, Inseln und Physikalisches

Entsprechend vielfältig ist das Programm, das anglistische Kulturwissenschaftler der Universitäten Bochum und Dortmund zusammengestellt haben: Es geht um Bonds "Hotelgeschichten", seine "unheimlichen Missionen im Reggae", um die Ästhetik der Männlichkeit in den frühen Filmen, um "Inseln bei James Bond" und nicht zuletzt um die Frage "Wie viel Bond ist in mir?" Der Dortmunder Physiker Prof. Metin Tolan nimmt Bond ins Visier der Physik, die Bochumer Anglistin Prof. Anette Pankratz beleuchtet "James Bond und die Geopolitik".

Buntes Rahmenprogramm

Im Rahmenprogramm zeigen die Veranstalter zwei Filme im Kino Endstation: Den Klassiker "James Bond jagt Dr. No" (26.10., 21.30 Uhr) zur Einstimmung auf die Tagung sowie "Leben und Sterben lassen" (27.10., 17.15 Uhr). Dazu gibt es Videoinstallationen, eine Ausstellung der besten Filmplakate und ein Konzert mit Bond-Titelsongs ("Lizenz zum Tönen" mit Dortmunder Studierenden). Der Eintritt zur Veranstaltung ist mit Ausnahme der beiden Kinofilme frei. Ihren Martini bestellen die Besucher sich dann natürlich mit den Worten "geschüttelt, nicht gerührt".


Weitere Informationen

Prof. Dr. Anette Pankratz, Dr. Claus-Ulrich Viol, Englisches Seminar, Fakultät für Philologie der RUB, Tel. 0234/32-22602, E-Mail: anette.pankratz@rub.de, claus-ulrich.viol@rub.de

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