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Interviewpartner zum Thema erweiterter Suizid

19.10.2006 - (idw) Kompetenznetz "Depression Suizidalität"

Ein erweiterter Suizid, bei dem Menschen nicht nur sich selbst, sondern auch ihnen Nahestehende wie ihr Kind mit in den Tod nehmen, ist für Laien kaum nachvollziehbar. Eine solche Tat steht meist in Zusammenhang mit einer schweren Depression, die Betroffene mit so hohem Leidensdruck erleben, dass sie sich das Leben nehmen wollen. Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Psychiater an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprecher des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität steht als Interviewpartner zur Verfügung. Ob auch hinter dem jüngsten Fall in Hessen eine Depression steht und es sich tatsächlich um den erweiterten Suizid einer Mutter handelt, scheint noch unklar. Klar ist, dass 90 Prozent aller Suizide auf psychische Erkrankungen zurückgeführt werden, die große Mehrzahl davon geschieht als Folge einer Depression. "Erweiterte Suizide geschehen meist aus einer durch die Erkrankung verzerrten Wahrnehmung: Patienten sehen keine Hoffnung mehr für sich und ihr Kind, aus einem Verantwortungsgefühl heraus wollen sie dieses nicht hilflos zurücklassen", erläutert Prof. Dr. Ulrich Hegerl.

Für Interviewanfragen oder weitere Infos:
Anke Schlee
Kompetenznetz Depression, Suizidalität
fon 089/ 5160 - 5553
anke.schlee@med.uni-muenchen.de
Weitere Informationen: http://www.kompetenznetz-depression.de
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